Das Wichtigste in Kürze
- Drukair ist die staatliche Airline Bhutans mit Sitz und Drehkreuz in Paro; sie tritt auch als Royal Bhutan Airlines auf.
- Codes: IATA KB, ICAO DRK, Rufzeichen „ROYAL BHUTAN“.
- Kleine Flotte: drei A319, ein A320neo, eine ATR 42-600 und ein Geschäftsreisejet Pilatus PC-24; A320neo und A321XLR sind bestellt.
- Paro gilt als einer der schwierigsten Flughäfen der Welt: tiefes Himalaya-Tal, Sichtflug im letzten Abschnitt, Betrieb nur bei Tageslicht.
- Nur wenige Piloten weltweit haben die Zulassung für Landungen in Paro.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | KB |
|---|---|
| ICAO-Code | DRK |
| Rufzeichen | ROYAL BHUTAN |
| Drehkreuze | PBH |
| Geschäftsmodell | Staatliche Flag-Carrier-Airline mit Linienflügen in Südasien, Südostasien und an den Golf sowie Inlandsflügen |
| Sitz | Paro, Bhutan |
| Gegründet | 5. April 1981 per königlicher Proklamation; erster Linienflug 1983 (Paro–Kolkata, Dornier 228) |
| Eigentümer | Staat Bhutan über die Holding Druk Holding and Investments |
| Drehkreuz | Paro International Airport (PBH), rund 2.235 m über dem Meer |
| Allianz | keine; Interline-Partnerschaften u. a. mit Thai Airways, Turkish Airlines und Air India |
| Flotte (laut Drukair, Stand 2026) | 1 Airbus A320neo, 3 Airbus A319, 1 ATR 42-600, 1 Pilatus PC-24, dazu Hubschrauber vom Typ H130 |
| Bestellung | Weitere A320neo und A321XLR bei Airbus (laut Branchenberichten 3 A320neo und 2 A321XLR) |
| Kennzeichen | A5- (Bhutan) |
| Vielfliegerprogramm | HappinesSMiles |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Drukair?
- Kennzeichen mit A5- – dem Länderpräfix Bhutans; die Flotte ist so klein, dass du sie fast vollständig sammeln kannst
- Fast immer ein Airbus A319 oder der einzelne A320neo; auf Inlandsstrecken die ATR 42-600
- Flugnummer beginnt mit KB, auf dem Tracker steht DRK, im Funk „ROYAL BHUTAN“
- Markenauftritt rund um den Drachen – „Druk“ heißt Drache, der Slogan lautet „On the Wings of the Dragon“
- Zweite A319-Airline aus Bhutan ist Bhutan Airlines (IATA B3, ICAO BTN) – nicht verwechseln
Drukair ist eine der kleinsten Flag-Carrier-Airlines der Welt – und trotzdem kennen viele Luftfahrtfans sie. Der Grund ist ihr Heimatflughafen: Paro liegt in einem engen Himalaya-Tal, und der Anflug dorthin gilt als einer der anspruchsvollsten überhaupt. Für Spotter ist Drukair ein seltener Fang: wenige Flugzeuge, wenige Flüge, Kennzeichen mit dem exotischen Präfix A5-. Hier erfährst du, wie du die Airline sauber zuordnest, was die Flotte ausmacht und warum Paro so besonders ist.
Seltene Airlines im Hangar
Mit Planetrack hältst du jede Sichtung mit Foto, Kennzeichen, Typ, Airline und Flughafen fest – und setzt die A5-Maschinen, die dir noch fehlen, auf deine Wunschliste. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Drukair im Überblick
Drukair ist die staatliche Airline des Königreichs Bhutan. Gegründet wurde sie am 5. April 1981 per königlicher Proklamation des vierten Königs Jigme Singye Wangchuck. Die Firma heißt offiziell Drukair Corporation Limited; im Markenauftritt nennt sie sich auch Royal Bhutan Airlines. Eigentümer ist der Staat über die Holding Druk Holding and Investments. Der Name hat eine klare Bedeutung: „Druk“ ist das Dzongkha-Wort für Drache, und der Drache ist das Symbol Bhutans. Passend dazu wirbt die Airline mit dem Slogan „On the Wings of the Dragon“.
Den Linienverkehr nahm Drukair im Februar 1983 auf – mit einer Dornier 228-200 mit 18 Sitzen zwischen Paro und Kolkata. 1988 kam der erste Jet: eine BAe 146-100, mit der Drukair auf die Strecke nach Delhi ging. Der kompakte Vierstrahler galt als gut geeignet für kurze Pisten. Seine spätere Weiterentwicklung kennst du als Avro RJ, etwa die Avro RJ85. 2004 wechselte Drukair zum Airbus A319, der bis heute das Rückgrat der Flotte bildet. Die beiden BAe 146 wurden 2007 verkauft.
Drukair ist keiner Allianz beigetreten. Stattdessen setzt die Airline auf einzelne Partnerschaften, etwa Interline-Abkommen mit Thai Airways, Turkish Airlines und Air India. Ein Vielfliegerprogramm gibt es trotzdem: Es heißt HappinesSMiles.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code KB: steht in der Flugnummer, auf der Anzeigetafel und im Ticket.
- ICAO-Code DRK: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf den meisten Flugtrackern.
- Rufzeichen ROYAL BHUTAN: so meldet sich die Besatzung im Funk.
Für Spotter ist vor allem DRK wichtig. Weil Drukair außerhalb Bhutans nur wenige Flüge pro Woche anbietet, ist ein Blick auf den Tracker oft der einzige Weg, um zu wissen, ob gerade eine Maschine unterwegs ist – und welche. Wie du ADS-B-Daten richtig liest, erklärt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Typwechsel einplanen
Bei einer so kleinen Flotte kann sich das eingesetzte Flugzeug kurzfristig ändern. Eine Strecke, die im Plan mit dem A320neo steht, kann auch ein A319 fliegen. Wer gezielt den A320neo sucht, prüft am Tag selbst das Kennzeichen auf dem Tracker.
Die Flotte: klein, überschaubar, sammelbar
Kaum eine Airline-Flotte lässt sich so vollständig sammeln wie die von Drukair. Laut Drukair sieht der Bestand 2026 so aus:
| Typ | Anzahl | Einsatz | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Airbus A319 | 3 | Rückgrat auf internationalen Strecken | Seit 2004 im Einsatz, teils mit Sharklets |
| Airbus A320neo | 1 | Internationale Strecken | Seit 2020 in der Flotte, größere Triebwerke |
| ATR 42-600 | 1 | Inlandsflüge, kurze Regionalstrecken | Einziger Turboprop, seit 2019 |
| Pilatus PC-24 | 1 | Charter, Geschäftsreisen | Geschäftsreisejet, seit November 2025 in Paro |
| H130 (Hubschrauber) | 3 | Charter und Spezialflüge | Betrieben über Drukairs Helikopter-Sparte |
| A320neo und A321XLR | bestellt | Ausbau des internationalen Netzes | Laut Branchenberichten 3 A320neo und 2 A321XLR |
Der A319 ist für Paro eine logische Wahl: Er ist eine verkürzte Version der A320-Familie und damit leichter als die größeren Schwestern – ein Vorteil bei dünner Luft und begrenzter Pistenlänge. Den ersten A319 übernahm Drukair im Oktober 2004; 2015 kam erstmals ein A319 mit den aufgebogenen Flügelspitzen (Sharklets) hinzu.
Mit dem A320neo kam 2020 die neue Generation in die Flotte; der Linienbetrieb startete im Oktober 2021. Für noch weitere Strecken hat Drukair bei Airbus neben weiteren A320neo auch den Langstrecken-Narrowbody A321XLR bestellt. Wann die neuen Maschinen genau kommen, hat Drukair öffentlich nicht im Detail festgelegt – rechne mit Änderungen.
Spannend ist auch die ATR 42-600 des Herstellers ATR. Sie verbindet Paro mit den kleinen Inlandsflughäfen Bhutans. Und seit Ende 2025 fliegt eine Pilatus PC-24 von Pilatus für Charterkunden – ein Schweizer Jet, der für kurze und unbefestigte Pisten entwickelt wurde.
Den A320neo von Drukair erwischen
Richte Sichtungs-Alarme für einzelne Kennzeichen oder die ganze Airline ein und lass dich benachrichtigen, wenn sie bei deinem Flughafen anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
A319 oder A320neo? So unterscheidest du sie
Beide Typen tragen die Drukair-Bemalung, beide gehören zur A320-Familie. Auf einem Foto mit Abstand sehen sie sich ähnlich – ein paar Merkmale helfen dir aber sofort weiter.
Das spricht für den A320neo
- Deutlich größere, rundere Triebwerke mit großem Durchmesser
- Längerer Rumpf mit zwei Notausstiegen über dem Flügel
- Immer mit Sharklets an den Flügelspitzen
- Auf Trackern als A20N geführt
Das spricht für den A319
- Kürzerer, gedrungen wirkender Rumpf
- Nur ein Notausstieg über dem Flügel pro Seite
- Kleinere Triebwerke der ersten Generation
- Auf Trackern als A319 geführt
Weil auch mindestens ein A319 von Drukair Sharklets trägt, sind die Flügelspitzen allein kein sicheres Merkmal. Am zuverlässigsten sind Rumpflänge, die Zahl der Notausstiege über dem Flügel und die Triebwerke. Eine ausführliche Anleitung findest du im Guide A318, A319, A320 und A321 auseinanderhalten und bei A320neo oder ceo.
Der Anflug auf Paro: warum er so berüchtigt ist
Paro International Airport ist der einzige internationale Flughafen Bhutans. Er liegt im Tal des Flusses Paro Chhu auf rund 2.235 Metern über dem Meer. Ringsum steigen die Berge bis auf etwa 5.500 Meter an. Die einzige Piste (15/33) ist laut Luftfahrtangaben rund 2.265 Meter lang – für einen Flughafen dieser Höhe nicht üppig.
Aus diesen Bedingungen ergeben sich gleich mehrere Herausforderungen:
- Enges Tal: Das Flugzeug muss zwischen den Hängen hindurch zur Piste geführt werden. Einen langen, geraden Endanflug wie an Flughäfen im Flachland gibt es nicht.
- Sichtflug im letzten Abschnitt: Wegen des Geländes wird der letzte Teil des Anflugs nach Sicht geflogen. Starts und Landungen sind nur bei Tageslicht und gutem Wetter erlaubt.
- Dünne Luft: In über 2.200 Metern Höhe erzeugen Flügel und Triebwerke weniger Leistung. Start- und Landestrecken werden länger, die Grenzen bei Gewicht und Temperatur enger.
- Wind: In den windigen Jahreszeiten gibt es zusätzliche Einschränkungen, vor allem am Nachmittag.
Die Folge: Nur eine kleine Zahl von Piloten weltweit ist für Landungen in Paro zugelassen – so beschreibt es Drukair selbst. Die Ausbildung dafür gilt als aufwendig, und die Crews kennen das Tal genau. Eine exakte, aktuelle Zahl der zugelassenen Piloten veröffentlicht die Airline nicht; Angaben im Netz sind oft veraltet.
Andere legendäre Anflüge
Paro steht in einer Reihe mit Flughäfen, die Piloten und Spotter gleichermaßen faszinieren. Lies dazu auch, was den Flughafen Lukla in Nepal ausmacht, warum der Anflug auf Kai Tak in Hongkong Kult wurde und wie es an den Altiports in den Alpen zugeht.
Für dich als Spotter heißt das: Flugbetrieb in Paro gibt es nur tagsüber, und der Verkehr ist überschaubar. Neben Drukair nutzt nur noch die private Bhutan Airlines Paro als Drehkreuz; ausländische Gesellschaften tauchen allenfalls mit Charterflügen auf. Wenn du nach Bhutan reist, plane deine Fotos großzügig – und halte dich strikt an die Regeln vor Ort. Bhutan ist kein klassisches Spotter-Reiseland mit ausgeschilderten Fotopunkten.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen und frag im Zweifel nach. In vielen Ländern gelten an Flughäfen strengere Regeln als in Deutschland. Was hierzulande erlaubt ist, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt? – für Indien gibt es einen eigenen Überblick zu Planespotting in Indien.
Das Streckennetz: Wo du Drukair siehst
Drukair verbindet Bhutan mit seinen Nachbarn und mit wichtigen Drehkreuzen in Asien. Laut Drukair gehören zum Netz (Stand 2026):
| Region | Ziele |
|---|---|
| Bhutan (Inland) | Bumthang, Gelephu, Yonphula |
| Indien | Delhi, Kolkata, Bagdogra, Guwahati, Gaya |
| Nepal und Bangladesch | Kathmandu, Dhaka |
| Südostasien | Bangkok, Singapur |
| Golfregion | Dubai |
Einige Strecken laufen nur saisonal, andere werden über Zwischenstopps bedient – etwa Paro–Guwahati–Singapur. Die Frequenzen sind gering, viele Ziele siehst du nur ein paar Mal pro Woche. Am Flughafen Delhi und am Flughafen Bangkok Suvarnabhumi hast du gute Chancen, weil Drukair dort zu den festen Kunden gehört. In Kathmandu teilt sich Drukair das Vorfeld mit Nepal Airlines, in Singapur (Flughafen Changi) mit Singapore Airlines und vielen anderen. Auch am Flughafen Dubai taucht Drukair auf.
Gute Chancen auf Drukair, wenn …
- du in Delhi, Kolkata, Bangkok oder Kathmandu spottest und den Flugplan vorher geprüft hast
- du am Tag selbst den Tracker nach DRK durchsuchst
- du einen ganzen Tag einplanst, statt nur eine Stunde am Zaun
Prüf es vorher, wenn …
- du dich auf einen bestimmten Typ wie den A320neo verlässt
- die Strecke saisonal ist oder gerade neu aufgenommen wurde
Eher kein Drukair-Tag, wenn …
- du in Europa spottest – Drukair fliegt nicht regelmäßig nach Europa
Für die meisten europäischen Spotter ist Drukair deshalb ein Reiseziel und kein Alltagsmotiv. Wenn du ohnehin in Südasien unterwegs bist, lohnt sich ein gezielter Blick in den Flugplan. Und wer seltene Airlines systematisch jagt, findet im Guide seltene Flugzeuge spotten weitere Tipps.
Woran du Drukair erkennst
Der Markenauftritt dreht sich um den Drachen, das Nationalsymbol Bhutans. Für eine sichere Zuordnung solltest du dich aber nicht nur auf die Bemalung verlassen, sondern auf mehrere Merkmale zusammen:
Kennzeichen prüfen
A5- am Heck verrät Bhutan. Damit kommen nur noch Drukair und Bhutan Airlines infrage.
Typ bestimmen
A319, A320neo oder ATR 42-600 – mehr Typen setzt Drukair im Linienverkehr nicht ein. Die PC-24 fliegt nur Charter.
Tracker abgleichen
DRK oder BTN? Der ICAO-Code zeigt eindeutig, welche der beiden bhutanischen Airlines fliegt.
Sauber notieren
Halte Kennzeichen, Typ und Flughafen fest. Bei so einer kleinen Flotte ist jedes einzelne Flugzeug ein Treffer.
Wer ein Foto mit lesbarem Kennzeichen hat, ist auf der sicheren Seite. Bei Sichtungen mit großer Entfernung hilft es, die Aufnahme später mit der Flugradar-Historie abzugleichen.
Häufige Verwechslungen
- Drukair und Bhutan Airlines gleichsetzen – beide fliegen A319 ab Paro, beide haben A5-Kennzeichen. Drukair ist KB/DRK, Bhutan Airlines B3/BTN.
- „Druk Air“ und „Royal Bhutan Airlines“ für zwei Airlines halten – es ist dieselbe Gesellschaft mit unterschiedlichen Schreibweisen und Markennamen.
- Sharklets als A320neo-Merkmal nehmen – auch bei Drukair fliegt ein A319 mit Sharklets. Triebwerke und Rumpflänge entscheiden.
- KB für ein Länderkürzel halten – IATA-Codes sind reine Airline-Kennungen und haben mit dem Länderkürzel nichts zu tun.
- Die ATR 42-600 mit der ATR 72 verwechseln – die 42 ist deutlich kürzer. Hilfe gibt der Guide zu Turboprops unterscheiden.
- Paro-Mythen ungeprüft übernehmen – Zahlen zu zugelassenen Piloten kursieren viele, belegt sind sie selten.
Drukair im Blick behalten
Beobachte die A5-Kennzeichen von Drukair und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen, Flughafen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Drukair ist klein, aber außergewöhnlich. Die Airline fliegt von einem der schwierigsten Flughäfen der Welt, hat eine Flotte, die du an zwei Händen abzählen kannst, und taucht außerhalb Südasiens kaum auf. Genau das macht sie für Spotter reizvoll: Jede Sichtung ist selten, jedes Kennzeichen ein eigener Eintrag. Wer Kennzeichen, ICAO-Code und Typ zusammen prüft, ordnet Drukair sicher zu – und trennt sie von Bhutan Airlines.
Kurzfazit
Drukair (IATA KB, ICAO DRK) ist die staatliche Airline Bhutans mit Drehkreuz im hoch gelegenen Paro. Die kleine Flotte aus A319, A320neo und ATR 42-600 trägt A5-Kennzeichen; Paro gilt wegen Tal, Höhe und Sichtflug als einer der anspruchsvollsten Flughäfen der Welt.
Zusammenfassung
- Drukair erkennst du am A5-Kennzeichen, an der KB-Flugnummer und an einer Flotte, die fast nur aus A319 und einem A320neo besteht.
- Der eigentliche Star ist der Flughafen: Paro liegt in einem engen Tal auf über 2.200 Metern, umgeben von Bergen bis rund 5.500 Meter.
- Außerhalb Bhutans siehst du Drukair vor allem in Indien, Bangkok, Singapur, Kathmandu, Dhaka und Dubai – meist nur wenige Male pro Woche.
- Wer Drukair sammeln will, braucht Planung: wenige Flugzeuge, wenige Frequenzen und kurzfristige Typwechsel.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Drukair?
Der IATA-Code von Drukair ist KB, der ICAO-Code DRK. Im Funk meldet sich die Airline mit dem Rufzeichen „ROYAL BHUTAN“. Auf Flugtrackern taucht daher meist DRK mit einer Flugnummer auf, auf der Anzeigetafel KB.
Ist Druk Air dasselbe wie Drukair und Royal Bhutan Airlines?
Ja. Die Firma heißt Drukair Corporation Limited, geschrieben wird der Name sowohl „Drukair“ als auch „Druk Air“. Im Markenauftritt nutzt die Airline zusätzlich den Namen Royal Bhutan Airlines. „Druk“ ist das Wort für Drache in der Landessprache Dzongkha.
Welche Flugzeuge fliegt Drukair?
Laut Drukair besteht die Flotte (Stand 2026) aus einem Airbus A320neo, drei Airbus A319, einer ATR 42-600 und einem Pilatus PC-24. Dazu kommen Hubschrauber vom Typ H130 für Charterflüge. Bei Airbus hat Drukair weitere A320neo und A321XLR bestellt; Branchenberichte von 2024 nennen drei A320neo und zwei A321XLR.
Warum ist der Anflug auf Paro so schwierig?
Paro liegt auf rund 2.235 Metern in einem tiefen, schmalen Tal, die Berge ringsum reichen bis etwa 5.500 Meter. Der letzte Teil des Anflugs wird nach Sicht geflogen, Starts und Landungen sind nur bei Tageslicht und gutem Wetter erlaubt. Die dünne Luft verlängert zudem Start- und Landestrecken. Deshalb dürfen nur speziell geschulte und zugelassene Piloten in Paro landen.
Wie viele Piloten dürfen in Paro landen?
Eine genaue, aktuelle Zahl veröffentlicht Drukair nicht. Die Airline selbst schreibt, dass nur eine kleine Zahl von Piloten weltweit für Landungen in Paro zugelassen ist. Zahlen, die im Netz kursieren, sind oft alt oder nicht belegt – nimm sie mit Vorsicht.
Gehört Drukair zu einer Allianz?
Nein. Drukair ist weder in der Star Alliance noch bei oneworld oder SkyTeam. Die Airline arbeitet stattdessen mit einzelnen Partnern zusammen, etwa über Interline-Abkommen mit Thai Airways, Turkish Airlines und Air India.
Wo kann ich Drukair außerhalb Bhutans spotten?
Drukair fliegt unter anderem nach Delhi, Kolkata, Bagdogra, Guwahati und Gaya in Indien, nach Bangkok, Singapur, Kathmandu, Dhaka und Dubai. Die Frequenzen sind gering, oft nur wenige Flüge pro Woche. Prüf vor dem Spotten den aktuellen Flugplan, denn Strecken und Tage ändern sich saisonal.
Welche zweite Airline fliegt ab Paro?
Neben Drukair hat auch die private Bhutan Airlines (IATA B3, ICAO BTN) ihr Drehkreuz in Paro. Sie fliegt ebenfalls Airbus A319. Beide tragen A5-Kennzeichen – entscheidend für die Zuordnung sind Bemalung, ICAO-Code und Flugnummer.
Drukair im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A319
Kurz, kompakt und seit 1996 im Liniendienst: Die A319 ist das gestutzte Mitglied der A320-Familie. So trennst du sie sicher von A318, A320 und A319neo.
FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypAirbus A321XLR
Ein Schmalrumpfjet über den Atlantik: Die A321XLR ist die Extra-Long-Range-Version der A321neo mit festem Hecktank. Was sie kann, wer sie fliegt und wie du sie bestimmst.
FlugzeugtypATR 42-600
Hochdecker, T-Leitwerk, zwei Sechsblatt-Propeller und ein kurzer, kompakter Rumpf: Die ATR 42-600 ist der kleinste Turboprop von ATR. So erkennst du sie und trennst sie von der größeren ATR 72.
FlugzeugtypPilatus PC-24
Ein Businessjet, der auf Gras, Kies und Schnee landen darf und eine Frachttür wie ein Lieferwagen hat: Der Pilatus PC-24 aus der Schweiz ist ein Sonderling unter den Jets. So erkennst du ihn.
Weitere Airlines
Nepal Airlines
Die älteste Airline Nepals und staatliche Flag-Carrier: eine kleine Flotte aus Airbus-Jets und Twin Ottern, ein einziges Drehkreuz in Kathmandu und seit 2013 ein Platz auf der EU-Flugsicherheitsliste.
NetzwerkThai Airways International
Thailands Flag Carrier mit Drehkreuz Bangkok-Suvarnabhumi: Gründungsmitglied der Star Alliance, Langstrecke mit A350, Boeing 777 und 787 – und ein lila-goldenes Leitwerk, das du an mehreren europäischen Flughäfen siehst.
NetzwerkAir India
Indiens Flag Carrier gehört seit 2022 wieder zur Tata-Gruppe, hat 2024 Vistara übernommen und baut die Flotte mit A350, 787 und A320neo-Familie radikal um – mit neuer Bemalung und vielen Übergangs-Liveries.
NetzwerkSingapore Airlines
Die Netzwerk-Airline aus Singapur: reines Drehkreuz Changi, größter A350-Betreiber, Erstkunde von A380 und 787-10 – und in Frankfurt und München ein Pflichtmotiv für Langstrecken-Fans.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Airbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
HerstellerATR
Der französisch-italienische Hersteller ATR baut seit den 1980er-Jahren nur zwei Flugzeuge – die ATR 42 und die ATR 72. Hochdecker, T-Leitwerk, Propeller: Wer die Familie einmal verstanden hat, erkennt sie überall, von Lanzarote bis zu den griechischen Inseln.
HerstellerPilatus Aircraft
Pilatus aus Stans baut seit 1939 Flugzeuge in der Zentralschweiz – vom Buschflieger PC-6 Porter über die Trainer PC-7, PC-9 und PC-21 bis zum Einmotorer PC-12 und dem Businessjet PC-24. Wer die Familien an Propeller, Cockpit und Leitwerk unterscheiden kann, hat an jedem Business-Aviation-Vorfeld einen Vorsprung.
FlughafenFlughafen Delhi Indira Gandhi International
Indiens verkehrsreichster Flughafen: Indira Gandhi International in Delhi hat vier Start- und Landebahnen, Indiens ersten erhöhten Rollweg und ist Heimat von Air India und einer der größten Basen von IndiGo. Für Spotter ein Fest aus A320neo, 787 und A350 – mit Regeln, die du vorher kennen musst.
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