Das Wichtigste in Kürze
- Konto zuerst: Hochladen geht nur mit registriertem Konto. Der Anzeigename landet automatisch im Rahmen unter jedem Foto – wähle ihn mit Bedacht.
- Die Angaben entscheiden mit: Falsches Kennzeichen, falsche Airline oder ein ungenaues Datum führen zur Ablehnung „Bad Info“. Das Auto-Fill hilft, die Verantwortung bleibt aber bei dir.
- Kategorien sind kein Beiwerk: Ob Night Shot, Special Scheme oder Warbird/Vintage – die richtige Auswahl steuert Screening, Suche und die Anzeige bei Flightradar24.
- Hot Photo zählt Aktualität: Neue Typen, Erstauslieferungen, neue Lackierungen und neue Kennzeichen können laut Richtlinien als Hot Photo gelten – aber nur das erste Foto oder nur für 24 Stunden.
- Ablehnung ist nicht das Ende: Über den Einspruch prüft ein Senior Screener dein Foto erneut. Für Bearbeitungstipps ist dagegen das Forum der richtige Ort.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Was JetPhotos ist und warum der Upload sich lohnt
- 2.Schritt 1: Konto anlegen und Anzeigenamen wählen
- 3.Schritt 2: Das Foto vorbereiten
- 4.Schritt 3: Die Bildangaben richtig ausfüllen
- 5.Schritt 4: Die passenden Kategorien setzen
- 6.Hot Photo: Wann Aktualität zählt
- 7.Schritt 5: Screening und Warteschlange
- 8.Schritt 6: Einspruch – wann er sinnvoll ist
- 9.Nach der Annahme: Was bei Flightradar24 passiert
- 10.Rechte und Lizenz: Was du beim Upload abgibst
- 11.Fazit
Dein erstes Foto für JetPhotos ist bearbeitet, das Kennzeichen gestochen scharf, der Horizont gerade. Jetzt fehlt nur noch der Upload – und genau dort scheitern viele Einsteiger, obwohl das Bild selbst einwandfrei ist. Ein falscher Flughafencode, ein geschätztes Datum oder eine vergessene Kategorie reichen für eine Ablehnung. Dieser Ratgeber führt dich durch den kompletten Upload bei JetPhotos: vom Konto über die Bildangaben bis zu Screening, Hot Photo und Einspruch. Wie du das Foto selbst so bearbeitest, dass es die Qualitätsprüfung besteht, beschreibt der Schwesterartikel Fotos für JetPhotos und Co. bearbeiten.
Jede Sichtung mit allen Daten
In Planetrack postest du deine Fotos mit Flugzeugtyp, Kennzeichen, Airline, Flughafen und Spot – und jede Maschine landet in deinem Hangar. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Was JetPhotos ist und warum der Upload sich lohnt
JetPhotos gibt es seit November 2002, seit August 2015 gehört die Plattform zu Flightradar24. Laut eigener Darstellung ist sie die größte Fotodatenbank für Luftfahrt im Netz; die About-Seite nennt (Stand Oktober 2026) knapp sieben Millionen Fotos von gut 33.000 Fotografen. Für Spotter ist vor allem die Verbindung zu Flightradar24 spannend: Der Tracking-Dienst hostet laut eigenem Support keine eigenen Flugzeugfotos, sondern zeigt Bilder aus JetPhotos an. Wer also in Flightradar24 eine Maschine anklickt, sieht im besten Fall dein Foto.
Daneben ist JetPhotos eine Dokumentation: Jedes Foto hängt an einem Kennzeichen, einem Typ, einer Airline und einem Ort. Mit den Jahren entsteht so eine Lebensgeschichte einzelner Flugzeuge – samt Lackierungswechseln, Umregistrierungen und Betreiberwechseln. Genau deshalb nimmt JetPhotos die Angaben so ernst wie die Bildqualität.
Schritt 1: Konto anlegen und Anzeigenamen wählen
Ohne Konto geht nichts. Laut den Nutzungsbedingungen gibst du bei der Registrierung einen Anzeigenamen, deine E-Mail-Adresse und ein Passwort an und bestätigst das Konto anschließend per Mail. Voraussetzung ist, dass du nach dem Recht deines Wohnlandes volljährig bist. Das Konto selbst kostet laut Flightradar24-Support nichts.
Unterschätze den Anzeigenamen nicht. JetPhotos versieht jedes hochgeladene Foto automatisch mit einem Rahmen, in dem dieser Name steht. Er ist damit dein Fotografen-Credit auf Tausenden Bildern und bei Flightradar24. Ein Spitzname aus Schulzeiten wirkt da schnell unpassend. Zusätzlich kannst du beim Upload ein JetPhotos-eigenes Wasserzeichen wählen; eigene Wasserzeichen sind dagegen nicht erlaubt. Wie du deine Bildrechte darüber hinaus schützt, liest du unter Wasserzeichen und Bildrechte.
Ein dezentes Wasserzeichen wählen
Auch das JetPhotos-eigene Wasserzeichen kann zum Problem werden: Wählst du eine zu aufdringliche Variante, ist laut Richtlinien eine Ablehnung möglich. Im Zweifel reicht der automatische Rahmen mit deinem Namen.
Schritt 2: Das Foto vorbereiten
Bevor du den Upload-Dialog öffnest, sollte das Bild fertig sein. Die Richtlinien erlauben Seitenverhältnisse zwischen 4:3 und 3:2 sowie 16:9. Weiße Ränder musst du wegschneiden, sonst droht die Ablehnung „Cropping“. Welche Pixelmaße für dein Konto gelten, zeigt dir der Upload-Bereich; sie können sich ändern und hängen teils vom Status deines Kontos ab. Die bekannten Richtwerte und einen Rechner für die passende Bildhöhe findest du im Artikel zu den Annahmekriterien, wie du das Format sauber anlegst, im Guide Flugzeugfotos richtig zuschneiden und ausrichten.
Wichtig ist außerdem die Grundregel der Plattform: Nur unveränderte Bilder. Wegstempeln ist ausschließlich bei Flecken erlaubt, die wie Sensorstaub aussehen – wie das geht, zeigt Sensorflecken finden und entfernen. Alles andere wertet JetPhotos als Manipulation, die zu Ablehnung, eingeschränkten Upload-Rechten oder bei Wiederholung zu einer Sperre führen kann. Kennzeichen fremder Autos im Bild darfst du dagegen unkenntlich machen – lesbare Nummernschilder und klar erkennbare, nicht posierende Personen können aus Datenschutzgründen eine Ablehnung unter „Motive“ auslösen.
Für eingescannte Dias und Abzüge gelten mildere Maßstäbe. Musst du Beschädigungen eines alten Scans retuschieren, vermerkst du das im Feld für Kommentare an die Screener. Regeln zu Komposition und Verdeckung greifen bei seltenen alten Scans laut Richtlinien nicht.
Schritt 3: Die Bildangaben richtig ausfüllen
Hier entscheidet sich, ob dein Foto als „Bad Info“ zurückkommt. Laut Richtlinien werden Uploads mit Angaben, die sich leicht hätten recherchieren lassen, sofort abgelehnt.
| Feld | Was du einträgst | Typischer Fehler |
|---|---|---|
| Kennzeichen | Registrierung des Flugzeugs; bei Formationen das des führenden Flugzeugs | Kennzeichen geraten statt geprüft |
| Seriennummer (CN) | Werknummer des Flugzeugs, oft per Auto-Fill ergänzt | Feld leer gelassen, obwohl die CN leicht zu finden ist |
| Airline | Betreiber zum Aufnahmezeitpunkt; Privatflugzeuge als „Private“ | „Unknown“ gewählt, obwohl der Betreiber bekannt ist |
| Flughafen | vierstelliger ICAO-Code, z. B. EDDF für Frankfurt (IATA- und ICAO-Codes erklärt) | IATA-Code oder Sonderzeichen eingetragen |
| Datum | exaktes Aufnahmedatum mit Tag, Monat und Jahr | nur Monat angegeben oder Datum verändert |
| Genre | zivil oder militärisch nach dem aktuellen Kennzeichen | Polizei- und Regierungsflugzeuge als militärisch eingestuft |
| Kategorien | z. B. Night Shot, Special Scheme, Cargo, Warbird/Vintage | Kategorie vergessen oder falsch gewählt |
Ein paar Details aus den Richtlinien, die in der Praxis oft übersehen werden:
- Auto-Fill nutzen, aber prüfen. Die automatische Vervollständigung liefert meist alle Daten inklusive Seriennummer. Verantwortlich für korrekte Angaben bist trotzdem du. Ein Blick in bereits vorhandene Fotos desselben Kennzeichens hilft beim Gegencheck – ebenso Flottendatenbanken wie Planespotters.net.
- Kennzeichen unbekannt? Dann bleibt das Feld leer. Raten ist keine Option. Wie du ein schwer lesbares Kennzeichen trotzdem ermittelst, zeigt Unlesbares Kennzeichen ermitteln.
- Datum nicht anfassen. Bei Digitalfotos erwartet JetPhotos das exakte Datum. Ein nachträglich verändertes Datum gilt als Manipulation. Nur bei sensiblen Orten akzeptiert JetPhotos in manchen Fällen Monat und Jahr – mit Begründung im Kommentarfeld an die Screener. Saubere EXIF-Daten erleichtern die Sache, mehr dazu in Fotos richtig beschriften.
- Ort nicht freigegeben? Bei sensiblen Militärflugplätzen nutzt du „Other Location“ mit dem Zusatz „Undisclosed“. Liegt der gewünschte Flughafen nicht im Menü, kannst du ihn über ein Formular nachtragen lassen.
- Fotos aus der Luft. Bei Flügelbildern aus dem Fenster gibst du das Land und „Inflight“ an, es sei denn, ein Flughafen ist zu sehen. „International Airspace“ ist nur für Aufnahmen über dem offenen Meer gedacht.
Schritt 4: Die passenden Kategorien setzen
Kategorien helfen anderen bei der Suche, beeinflussen aber auch die Prüfung. Die wichtigsten aus den Richtlinien im Überblick:
- Night Shot: für Aufnahmen bei Dämmerung und Nacht. Silhouetten vor auf- oder untergehender Sonne sind die eine Ausnahme, bei der Gegenlicht akzeptiert wird. Reine Lichtspuren einer Langzeitbelichtung lädst du als Airport Overview mit Night Shot hoch. Tipps zur Aufnahme liefert Flugzeuge nachts fotografieren.
- Special Scheme: nur für Lackierungen, die deutlich vom Flottenstandard abweichen – Retro-Jets, Motiv-Lackierungen oder große Werbe- und Jubiläumsaufkleber. Hybride Lackierungen und komplett weiße Flugzeuge zählen nicht dazu.
- Warbird/Vintage: für Flugzeuge, deren Produktion vor 1970 begann, für nicht mehr regulär eingesetzte Maschinen, Museumsflugzeuge und Nachbauten.
- Wing View, Cabin, Flight Deck: für Fensterbilder mit sichtbarem Flügel oder Triebwerk, Kabinen- und Cockpitfotos. Von Fenster- und Cockpitbildern aus demselben Flugzeug nimmt JetPhotos laut Richtlinien in der Regel nicht mehr als zwei an.
- Business Jet, Cargo, Helicopter, Small Prop: nach Bauart; Kipprotor-Flugzeuge wie die V-22 Osprey laufen unter Helicopter, Small Prop gilt für Muster bis zehn Passagiere.
- Airport Overview: für Terminals, Tower und Spotterstandorte. In diesem Fall trägst du den ICAO-Code sowohl ins Kennzeichen- als auch ins Flughafenfeld ein.
Spotterstandorte dokumentieren
JetPhotos nimmt auch Fotos von Spotting-Locations an, wenn sie einen öffentlichen, regelmäßig genutzten Standort mit Blick auf Flughafen und mindestens ein Flugzeug zeigen. Pflicht ist eine kurze Beschreibung im Remarks-Feld: Name des Spots, sichtbare Piste, Licht am Vormittag oder Nachmittag. In Planetrack findest du solche Infos gesammelt auf der Spot-Karte – mit Anreise, bestem Licht, Bewertungen und Community-Fotos. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Hot Photo: Wann Aktualität zählt
JetPhotos berücksichtigt laut Richtlinien die Seltenheit eines Fotos beim Screening. Besonders deutlich wird das bei der Hot-Photo-Regel, die laut Richtlinien zuletzt im Juli 2026 überarbeitet wurde. Sie gliedert sich in zwei Gruppen:
24 Stunden nach dem ersten angenommenen Foto gelten als hot: ein neuer Flugzeugtyp oder Subtyp eines Herstellers, ein neuer Typ bei einer Airline oder Luftwaffe (auch Roll-out und Testflüge im Werk), die erste Sichtung einer neuen Airline-Lackierung, die erste Sichtung einer Sonderlackierung inklusive Allianz-Lackierungen sowie andere Ereignisse mit Nachrichtenwert nach Ermessen des Screening-Teams.
Nur für das allererste angenommene Foto gelten als hot – das betrifft ausschließlich aktive Flugzeuge und dient laut JetPhotos der Aktualität bei Flightradar24: eine Neuauslieferung eines Typs, den die Airline schon betreibt, eine Neulackierung, jede Änderung an der Lackierung eines Airliners (etwa entfernte Sonderlackierung oder neue Aufkleber) sowie Kennzeichen, die noch nicht in der Datenbank sind, oder ein Kennzeichen, das auf ein neues Flugzeug übertragen wurde.
Für dich heißt das: Fotografierst du eine frisch ausgelieferte Maschine oder eine neue Sonderlackierung, lohnt sich ein schneller Upload. Wer gezielt solche Gelegenheiten sucht, profitiert von Sichtungs-Alarmen für Kennzeichen, Typen und Special Liveries – mehr dazu in Special Liveries finden. Wie du ein bestimmtes Flugzeug live findest, zeigt Ein Flugzeug per Kennzeichen verfolgen.
Museumsflugzeuge richtig kennzeichnen
Ein ausgestelltes Flugzeug mit einem Kennzeichen, das noch nicht in der Datenbank steht, kann das System automatisch als Hot Photo markieren – was dann zur Ablehnung führt. Setz bei Museums- und Ausstellungsflugzeugen deshalb immer die Kategorie Warbird/Vintage.
Schritt 5: Screening und Warteschlange
Nach dem Absenden landet dein Foto in einer Warteschlange. Geprüft wird es laut Nutzungsbedingungen von ehrenamtlichen Screenern. Auf der About-Seite listet JetPhotos ein internationales Team aus Site-Management, Administratoren, Datenbank-Editoren, Senior Screenern und Screenern, darunter mehrere aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine feste Bearbeitungszeit gibt es nicht. Bis zur Entscheidung ist das Foto öffentlich nicht sichtbar.
Am Ende steht eine von zwei Entscheidungen: angenommen oder abgelehnt mit Angabe eines Grundes. Neben den Qualitäts- und Kompositionsgründen gibt es formale Ablehnungen, die mit der Bildqualität nichts zu tun haben:
- Double: Du hast dasselbe Bild zweimal hochgeladen.
- File Error: Beim Upload ist ein Fehler aufgetreten, die Datei ist unlesbar. Lade sie einfach erneut hoch.
- Similar: Ein sehr ähnliches Foto von dir ist schon in der Datenbank – etwa aus derselben Sequenz am selben Tag oder mit gleichem Kennzeichen, Winkel und Hintergrund an einem anderen Tag. Eine deutlich bessere Version kann trotzdem angenommen werden.
- Bad Info / Categories: falsche Angaben oder falsch gewählte Kategorien.
Eine Übersicht über alle Qualitätsgründe – von „Soft“ bis „Heat Distortion“ – samt Gegenmitteln findest du im Artikel Häufige Ablehnungsgründe beim Foto-Screening.
1. Hochladen
Foto mit allen Angaben, Kategorien und gegebenenfalls einem Kommentar an die Screener absenden.
2. Warteschlange
Das Foto wartet unsichtbar auf die Prüfung durch einen ehrenamtlichen Screener.
3. Entscheidung
Annahme oder Ablehnung mit Angabe des Grundes.
4. Veröffentlichung
Angenommene Fotos erscheinen bei JetPhotos und – wenn die Bedingungen passen – bei Flightradar24.
Schritt 6: Einspruch – wann er sinnvoll ist
Screener sind Menschen, und JetPhotos räumt das in den Richtlinien selbst ein. Deshalb gibt es ein Appeal-Verfahren: Du begründest kurz und sachlich, warum das Foto aus deiner Sicht zu Unrecht abgelehnt wurde. Ein Mitglied des Senior-Screening-Teams trifft dann die endgültige Entscheidung, und du bekommst eine Mail.
Zwei Regeln gelten dabei. Erstens: Beleidigende Begründungen führen zur sofortigen Ablehnung des Einspruchs und können eine Sperre nach sich ziehen. Zweitens: Der Einspruch ist kein Beratungskanal. Wer wissen will, wie er ein Foto verbessern kann, soll laut JetPhotos die Foren für Luftfahrtfotografie nutzen. Dort zeigen viele Spotter ihre Bilder vor dem Upload zur Einschätzung. Ein freundlicher Ton zahlt sich aus – mehr dazu im Artikel Etikette unter Spottern.
Einspruch lohnt sich, wenn …
- „Similar“ kam, dein Foto aber klar besser ist
- eine Komposition bewusst gewählt wurde, etwa wegen Seitenwind oder Rauch beim Aufsetzen
- du belegen kannst, dass deine Angaben stimmen
Abwägen, wenn …
- der Grund „Horizon“ oder „Centering“ lautet und du nur knapp danebenliegst
- dir der Kommentar des Screeners unklar ist
Lieber kein Einspruch, wenn …
- der Grund „Bad Quality“, „Blurry“ oder „Heat Distortion“ lautet
- ein technischer Fehler wie Kompression oder Sensorstaub genannt ist
- du eigentlich nur eine Verbesserungsidee suchst
Nach der Annahme: Was bei Flightradar24 passiert
Ein angenommenes Foto ist nicht automatisch das Bild, das Flightradar24 zu einem Flug zeigt. Laut dem Support von Flightradar24 gelten mehrere Bedingungen:
- Das neueste Datum gewinnt. Flightradar24 bevorzugt das Foto mit dem jüngsten Aufnahmedatum. Ein neueres Bild desselben Kennzeichens verdrängt deins.
- Das ganze Flugzeug muss zu sehen sein. Ausschnitte, Silhouetten und Teilansichten werden nicht angezeigt, damit die Lackierung klar erkennbar bleibt.
- Bestimmte Kategorien fallen raus. Fotos mit Cabin, Wing View oder Cockpit erscheinen dort nicht.
- Die Weitergabe ist abwählbar. Laut Nutzungsbedingungen kannst du pro Foto festlegen, dass es nur bei JetPhotos und nicht in den Flightradar24-Diensten erscheint.
Weil Flightradar24 Fotos über das Kennzeichen zuordnet, kann nach einer Übertragung des Kennzeichens kurzzeitig ein Foto des alten Flugzeugs auftauchen. Genau hier hilft ein frischer Upload – und genau dafür gibt es die Hot-Photo-Regel für wiederverwendete Kennzeichen.
Rechte und Lizenz: Was du beim Upload abgibst
Ein Punkt, den viele überspringen: die Nutzungsbedingungen. Die Rechte an deinen Fotos bleiben laut JetPhotos bei dir. Mit dem Upload räumst du JetPhotos und Flightradar24 aber eine nicht exklusive, weltweite, kostenlose, unterlizenzierbare und übertragbare Lizenz ein. Sie erlaubt unter anderem, die Fotos auf der Website, in den Flightradar24-Diensten und in deren Social-Media-Kanälen zu zeigen, zu verbreiten und zu bearbeiten. Ob ein Foto öffentlich erscheint, in Social Media geteilt oder bei Flightradar24 genutzt wird, entscheidet JetPhotos nach eigenem Ermessen.
Außerdem versicherst du, dass du alle nötigen Rechte am Foto hast. Lade also nur eigene Bilder hoch. Möchtest du ein Foto später entfernen lassen, schickst du laut Bedingungen eine Anfrage an das JetPhotos-Team. Und weil die Plattform keine Garantie für die dauerhafte Speicherung übernimmt, gehört jedes Original zusätzlich in dein eigenes Archiv. Wer seine Bilder auch anderswo zeigen will, findet Alternativen in Flickr für Flugzeugfotografen und den Upload-Tipps für Airliners.net.
Bereit für den Upload?
- Das Seitenverhältnis liegt zwischen 4:3 und 3:2 oder beträgt 16:9.
- Außer Sensorstaub wurde nichts retuschiert, kein eigenes Wasserzeichen.
- Kennzeichen und Seriennummer sind geprüft.
- Die Airline stimmt für den Aufnahmetag, Privatflugzeuge stehen auf „Private“.
- Der Flughafen ist als vierstelliger ICAO-Code eingetragen.
- Das exakte Aufnahmedatum ist angegeben und unverändert.
- Die passenden Kategorien sind gesetzt, bei Museumsflugzeugen Warbird/Vintage.
- Kein sehr ähnliches Foto von dir ist schon in der Datenbank.
Deine Fotos, deine Community
In Planetrack teilst du deine Shots mit allen Flugzeugdaten, sammelst Likes und Kommentare und hast mit dem Foto der Woche eine Bühne für deine besten Aufnahmen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Ein erfolgreicher Upload bei JetPhotos besteht aus zwei Hälften: einem technisch sauberen Foto und korrekten Angaben. Die erste Hälfte erledigst du am Spot und am Rechner, die zweite im Upload-Dialog – mit geprüftem Kennzeichen, ICAO-Code, exaktem Datum und den richtigen Kategorien. Wer die Hot-Photo-Regeln kennt, lädt Neuheiten schnell hoch. Wer bei Ablehnungen den Grund ernst nimmt und den Einspruch nur gezielt nutzt, sieht seine Fotos zuverlässig in der Datenbank und bei Flightradar24.
Kurzfazit
Konto mit einem Anzeigenamen anlegen, den du lange behalten willst. Angaben gründlich prüfen statt raten, Kategorien bewusst setzen, Museumsflugzeuge als Vintage markieren. Lies die Lizenzbedingungen und die aktuellen Upload-Richtlinien, denn JetPhotos passt sie regelmäßig an.
Zusammenfassung
- Bei JetPhotos prüfen ehrenamtliche Screener jedes Foto, bevor es öffentlich erscheint und gegebenenfalls bei Flightradar24 auftaucht.
- Neben der Bildqualität zählen korrekte Angaben: Kennzeichen, Seriennummer, Airline, ICAO-Flughafencode, exaktes Aufnahmedatum und passende Kategorien.
- Flightradar24 zeigt bevorzugt das neueste Foto eines Kennzeichens und blendet Teilansichten sowie Kabinen-, Cockpit- und Flügelfotos aus.
- Die Rechte am Foto bleiben bei dir, du räumst JetPhotos und Flightradar24 aber eine weitreichende Nutzungslizenz ein. Die Weitergabe an Flightradar24 lässt sich pro Foto abwählen.
Häufige Fragen
Brauche ich ein Konto, um bei JetPhotos hochzuladen?
Ja. Laut Nutzungsbedingungen musst du dich mit Anzeigenamen, E-Mail-Adresse und Passwort registrieren und volljährig nach dem Recht deines Wohnlandes sein. Die Registrierung bestätigst du per E-Mail. Laut dem Support von Flightradar24 ist das Konto kostenlos.
Wie lange dauert das Screening bei JetPhotos?
Eine feste Dauer nennt JetPhotos nicht. Jedes Foto wartet in einer Warteschlange, bis ein ehrenamtlicher Screener es geprüft hat. Je nach Andrang kann das unterschiedlich lange dauern. Bis zur Entscheidung ist das Foto nicht öffentlich sichtbar.
Was bedeutet „Hot Photo“?
Als Hot Photo gelten laut den Richtlinien unter anderem neue Flugzeugtypen, neue Typen bei einer Airline, die erste Sichtung einer neuen Lackierung oder Sonderlackierung sowie neue Kennzeichen und Neuauslieferungen. Je nach Fall gilt der Status nur 24 Stunden lang oder nur für das erste angenommene Foto. Bei Museumsflugzeugen solltest du die Kategorie Warbird/Vintage setzen, damit das System sie nicht fälschlich als Hot Photo markiert.
Warum erscheint mein angenommenes Foto nicht bei Flightradar24?
Flightradar24 zeigt bevorzugt das Foto mit dem jüngsten Aufnahmedatum. Gibt es ein neueres Bild desselben Kennzeichens, wird deins verdrängt. Außerdem blendet Flightradar24 Ausschnitte, Silhouetten und Teilansichten sowie Fotos der Kategorien Cabin, Wing View und Cockpit aus – ebenso Fotos, bei denen du die Weitergabe abgewählt hast.
Kann ich gegen eine Ablehnung Einspruch einlegen?
Ja. Du schreibst eine kurze, sachliche Begründung, warum das Foto aus deiner Sicht zu Unrecht abgelehnt wurde. Ein Mitglied des Senior-Screening-Teams entscheidet dann endgültig, und du bekommst eine E-Mail. Beleidigende Begründungen führen zur sofortigen Ablehnung und können eine Sperre nach sich ziehen.
Gehören meine Fotos nach dem Upload JetPhotos?
Nein. Laut den Nutzungsbedingungen bleiben die Rechte bei dir. Du räumst JetPhotos und Flightradar24 aber eine nicht exklusive, weltweite und kostenlose Lizenz ein, die Fotos auf der Website, in den Flightradar24-Diensten und in deren Social-Media-Kanälen zu nutzen. Löschungen beantragst du beim JetPhotos-Team.
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