Airblue

Private Linienairline aus Pakistan mit Sitz in Islamabad: kleine, reine Airbus-Flotte der A320-Familie, Inlandsnetz zwischen Karatschi, Lahore und Islamabad und viele Flüge an den Golf.

Auch bekannt als: Airblue Limited · airblue · PA · ED

PakistanPakistanNetzwerk-AirlinesIATA: PAICAO: ABQ10 Min. Lesezeit

PA

IATA-Code

ABQ

ICAO-Code

12

Flugzeuge in der Flotte

2004

erster Linienflug

Das Wichtigste in Kürze

  • Airblue ist eine private pakistanische Linienairline mit Sitz in Islamabad und Flugbetrieb seit Juni 2004.
  • Codes: IATA PA (bis 2012 ED), ICAO ABQ, Rufzeichen „AIRBLUE“.
  • Die Flotte ist reine A320-Familie: A320, A321 und seit Oktober 2021 auch die A321neo.
  • Das Netz verbindet die großen Städte Pakistans und führt vor allem in die Golfstaaten.
  • Europa fliegt Airblue derzeit nicht – die Strecken nach Manchester und Birmingham sind Geschichte.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Airblue im Überblick
  2. 2.Codes und Rufzeichen
  3. 3.Die Flotte: kleine, reine Airbus-Familie
  4. 4.A320, A321 oder A321neo? So unterscheidest du sie
  5. 5.Woran du Airblue erkennst
  6. 6.Das Streckennetz
  7. 7.Airblue am Golf spotten
  8. 8.Geschichte: Langstrecke, Manchester und kurze Ausflüge
  9. 9.Häufige Verwechslungen
  10. 10.Fazit

Steckbrief

IATA-CodePA
ICAO-CodeABQ
RufzeichenAIRBLUE
DrehkreuzeKHI, LHE, ISB
GeschäftsmodellPrivate Linienairline mit Inlandsverkehr und Strecken an den Persischen Golf
SitzIslamabad, Pakistan
Gegründet2003, Flugbetrieb seit 18. Juni 2004
GründerTariq Chaudhary
Wichtigste BasenKaratschi (KHI), Lahore (LHE) und Islamabad (ISB)
Allianzkeine
Flotte (Stand Herbst 2026)12 Flugzeuge: je 5 Airbus A320 und A321 sowie 2 Airbus A321neo
Zugänge3 Airbus A320neo im Leasing von Macquarie AirFinance angekündigt
VielfliegerprogrammBlue Miles

Woran du die Airline erkennst

Ist das wirklich Airblue?

Hak ab, was auf das Flugzeug zutrifft, das du gerade siehst.

  • Ausschließlich Airbus der A320-Familie – Boeing gibt es bei Airblue nicht
  • Pakistanisches Kennzeichen mit AP- am Heck
  • Flugnummer beginnt mit PA, auf dem Tracker steht ABQ
  • Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „AIRBLUE“
  • Die A321neo mit großen Triebwerken ist die seltenste Sichtung der Flotte
  • Am Golf oft neben PIA, Emirates, flydubai und Air Arabia auf dem Vorfeld

Airblue ist eine Airline, die du in Mitteleuropa praktisch nie zu sehen bekommst – und gerade deshalb ist sie für viele Spotter ein Ziel für die nächste Reise an den Golf. Die private Gesellschaft aus Pakistan fliegt eine kleine, ausschließlich aus Airbus bestehende Flotte, verbindet Karatschi, Lahore und Islamabad und schickt ihre Maschinen täglich nach Dubai, Sharjah oder Dschidda. Hier erfährst du, wie du Airblue sicher zuordnest, welche Typen in der Flotte stecken und wo deine Chancen am besten sind.

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Airblue im Überblick

Airblue ist eine private Linienfluggesellschaft aus Pakistan mit Hauptsitz in Islamabad. Gegründet wurde sie 2003 von Tariq Chaudhary, der die Airline bis heute als CEO führt. Den Flugbetrieb nahm Airblue am 18. Juni 2004 auf – mit drei geleasten Airbus A320 auf den Strecken Karatschi–Lahore und Karatschi–Islamabad. Damit trat sie auf den wichtigsten Inlandsrouten direkt gegen die staatliche Pakistan International Airlines an.

Gut ein Jahr später folgte der Schritt ins Ausland: Am 14. August 2005, dem pakistanischen Unabhängigkeitstag, startete der erste internationale Flug von Karatschi nach Dubai. Der Golf ist seitdem das wichtigste Auslandsziel geblieben. Dort leben und arbeiten sehr viele Menschen aus Pakistan, und genau diese Verbindungen in die Heimat tragen einen großen Teil des Geschäfts.

Airblue gehört keiner Allianz an und betreibt kein klassisches Drehkreuz mit großem Umsteigeverkehr. Die Flotte ist auf die drei großen Städte Karatschi, Lahore und Islamabad verteilt; dazu kommen Stationen am Golf, unter anderem in Dubai, Abu Dhabi und Dschidda.

PAIATA-Code in der Flugnummer
ABQICAO-Code auf dem Tracker
AP-Kennzeichen-Präfix Pakistans

Codes und Rufzeichen

  • IATA-Code PA: steht in der Flugnummer, also auf der Anzeigetafel und im Ticket. Airblue nutzt ihn seit Juni 2012.
  • Früherer IATA-Code ED: galt von der Gründung bis 2012. Ältere Fotos und Flugpläne tragen deshalb noch ED-Flugnummern.
  • ICAO-Code ABQ: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern.
  • Rufzeichen AIRBLUE: so meldet sich die Besatzung im Funk.

Der Wechsel von ED zu PA ist eine kleine Falle, wenn du alte Sichtungen sortierst oder in Fotodatenbanken nach historischen Flügen suchst. Wer beide Codes kennt, ordnet auch ältere Bilder sauber zu. Warum es überhaupt zwei Code-Systeme gibt, erklärt der Artikel zu IATA- und ICAO-Codes; den Unterschied zwischen Flugnummer und Funkrufzeichen findest du unter Callsign und Flugnummer.

Tracker richtig lesen

Auf vielen Flugtrackern taucht Airblue nicht als „PA 123“ auf, sondern mit dem ICAO-Rufzeichen „ABQ123“. Suchst du gezielt nach Airblue, filterst du deshalb am besten nach ABQ. Wie du ADS-B-Daten am Spot sinnvoll nutzt, erklärt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.

Die Flotte: kleine, reine Airbus-Familie

Airblue ist seit dem ersten Tag eine Airbus-Airline. Bis auf wenige kurze Ausnahmen bestand die Flotte immer aus Mitgliedern der A320-Familie. Nach öffentlich verfügbaren Flottenlisten sieht sie im Herbst 2026 so aus:

Typ Anzahl Sitze (ca.) Spotter-Hinweis
Airbus A320 5 180 Der Klassiker der ersten Generation, Rückgrat seit 2004
Airbus A321 5 220 Längere Version mit zusätzlichen Türen vor und hinter dem Flügel
Airbus A321neo 2 235 Neueste Maschinen, seit Oktober 2021 in der Flotte
Airbus A320neo 3 angekündigt – Im Leasing von Macquarie AirFinance, Termin nicht offiziell bestätigt

Mit zwölf Flugzeugen ist Airblue eine überschaubare Airline. Für Sammler ist das ein Vorteil: Wer regelmäßig am Golf spottet, kann die Flotte mit etwas Geduld nahezu komplett erwischen. Die Airbus A320 und die Airbus A321 machen den Großteil aus, die beiden A321neo sind die seltensten Sichtungen.

Die erste A321neo kam im Oktober 2021 zu Airblue, geleast von GE Capital Aviation Services. Damit setzte Airblue als erste Airline Pakistans ein Flugzeug der neo-Generation ein. Im Sommer 2026 meldete das Branchenportal ch-aviation, dass Airblue außerdem drei A320neo vom Lessor Macquarie AirFinance übernehmen will – laut lokalen Berichten die erste davon gegen Jahresende 2026. Ob und wann die Maschinen tatsächlich fliegen, solltest du vor Ort prüfen. Hersteller aller Typen ist Airbus; wie Leasing in der Luftfahrt funktioniert, zeigt der Artikel zum Flugzeugleasing.

Nur noch die A321neo fehlt?

Richte Sichtungs-Alarme für Kennzeichen, Typen oder ganze Airlines ein und lass dich benachrichtigen, wenn sie an deinem Flughafen anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

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A320, A321 oder A321neo? So unterscheidest du sie

Weil Airblue nur Mitglieder einer Flugzeugfamilie fliegt, sehen die Maschinen auf den ersten Blick ähnlich aus. Mit drei Blicken trennst du sie trotzdem zuverlässig.

Länge abschätzen

Die A321 wirkt deutlich gestreckter als die A320. Vor und hinter dem Flügel ist der Rumpf sichtbar länger, das Flugzeug wirkt fast schlank.

Türen zählen

Die A321 hat zusätzliche Türen vor und hinter dem Flügel. Bei der A320 siehst du über dem Flügel nur Notausstiege.

Triebwerke prüfen

Sind die Triebwerke auffällig groß und rund und hängen sichtbar tiefer unter dem Flügel, ist es eine neo. Das trennt die A321neo von der klassischen A321.

Kennzeichen notieren

Das AP-Kennzeichen am Heck macht die Sichtung eindeutig – und hilft später beim Abgleich mit Flottenlisten.

Die Details zur Unterscheidung innerhalb der Familie findest du im Guide A318, A319, A320 und A321 auseinanderhalten. Wie du eine neo von einer ceo trennst, erklärt der Artikel A320neo oder ceo?. Achtung bei den Flügelspitzen: Auch ältere A320 können mit Sharklets ausgerüstet sein. Das Flügelende allein ist deshalb kein sicheres neo-Merkmal – mehr dazu unter Winglets und Sharklets erkennen.

Woran du Airblue erkennst

Der Name der Airline ist Programm: Blau prägt den Markenauftritt, und der Schriftzug „airblue“ steht klein geschrieben auf Rumpf und Leitwerk. Weil Bemalungen sich über die Jahre ändern und einzelne Maschinen gelegentlich anders aussehen, verlass dich aber nicht nur auf die Farben. Die sicheren Merkmale sind andere:

  • Typ: Bei Airblue gibt es nur Airbus – siehst du eine Boeing 737, ist es keine Airblue.
  • Kennzeichen: Airblue-Flugzeuge sind in Pakistan registriert und tragen ein Kennzeichen mit AP-. Wie Kennzeichen grundsätzlich aufgebaut sind, zeigt der Artikel Flugzeug-Kennzeichen verstehen.
  • Tracker: Das Rufzeichen beginnt mit ABQ.

Achtung Verwechslung

Am Golf stehen viele A320-Familien-Flugzeuge nebeneinander – Air Arabia, flynas, Saudia und andere fliegen ebenfalls Airbus. Und auch PIA trägt ein AP-Kennzeichen. Fotografiere deshalb immer auch das Kennzeichen lesbar und gleiche es mit dem Tracker ab.

Das Streckennetz

Das Netz von Airblue besteht aus zwei Teilen: dem Inlandsverkehr in Pakistan und den Strecken an den Persischen Golf.

Im Inland verbindet Airblue vor allem Karatschi, Lahore und Islamabad, dazu Städte wie Multan, Quetta und Skardu. Skardu im Norden des Landes ist ein besonderes Ziel: Der Flughafen liegt im Hochgebirge und gilt als höchstgelegener Flughafen Pakistans. Airblue fliegt ihn seit Juli 2022 an und war damit nach PIA die zweite pakistanische Airline dort.

International liegt der Schwerpunkt in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Saudi-Arabien. Zu den Zielen gehören Dubai, Sharjah, Abu Dhabi und Ras al-Chaima sowie Dschidda, Riad und Dammam. Auch Baku in Aserbaidschan steht im Flugplan. Weil Strecken bei Airlines dieser Größe oft wechseln, gilt das Netz als Momentaufnahme mit Stand Oktober 2026 – schau vor deiner Reise in den aktuellen Flugplan.

Gute Chancen auf Airblue, wenn …

  • du in Dubai, Sharjah oder Abu Dhabi spottest
  • du in Saudi-Arabien an den Flughäfen von Dschidda, Riad oder Dammam bist
  • du in Pakistan in Karatschi, Lahore oder Islamabad unterwegs bist

Prüf es vorher, wenn …

  • du nach älteren Reiseberichten oder Flugplänen planst
  • du gezielt die A321neo oder eine neue A320neo suchst

Eher keine Airblue, wenn …

  • du in Deutschland, Österreich oder der Schweiz spottest – Europa steht derzeit nicht im Flugplan

Airblue am Golf spotten

Der realistischste Weg zu einer Airblue-Sichtung führt für Spotter aus Mitteleuropa an den Golf. Der Flughafen Dubai ist dabei besonders reizvoll, weil du dort neben Airblue auch Emirates, flydubai und viele weitere Airlines aus Asien und Afrika siehst. Einen Überblick über die Möglichkeiten bietet der Guide Planespotting in Dubai. In Sharjah begegnet dir Airblue oft neben Air Arabia, die dort ihre Basis hat; in Abu Dhabi lohnt ein Blick auf den Flughafen Zayed International.

In Saudi-Arabien triffst du Airblue an den großen Flughäfen, wo sie mit Saudia und den pakistanischen Konkurrenten um die vielen Reisenden zwischen beiden Ländern konkurriert. Gerade in Dschidda kommen zu Pilgerzeiten zahlreiche Sonderflüge hinzu, was das Spotten abwechslungsreich macht.

Fotografieren am Golf

In den Golfstaaten gelten für das Fotografieren an Flughäfen teils strenge Regeln. Fotografiere nur von öffentlichen Bereichen aus, halte Abstand zu Zäunen und Sicherheitsbereichen und lass die Drohne zu Hause. Was in den Emiraten zu beachten ist, erklärt der Artikel Fotografieren an Flughäfen in den VAE. Grundsätzliches zur Rechtslage findest du unter Ist Planespotting erlaubt?.

Geschichte: Langstrecke, Manchester und kurze Ausflüge

Der Weg nach Großbritannien

Am 4. Juni 2007 nahm Airblue Flüge nach Manchester auf – eine Strecke, die für die große pakistanische Gemeinschaft in Nordengland gedacht war. Weil die Reichweite der A321 dafür nicht ganz reichte, legten die Maschinen einen Tankstopp in der Türkei ein, zunächst am Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen, später in Trabzon. Am Flughafen Manchester war Airblue damit für einige Jahre ein seltener Gast, den viele britische Spotter im Logbuch haben.

Ab Oktober 2012 setzte Airblue für die Großbritannien-Strecken geleaste Airbus A340-300 ein – vierstrahlige Langstreckenjets, die nonstop fliegen konnten. Im September 2013 kam zusätzlich Birmingham dazu. Die Episode war kurz: Birmingham verschwand nach rund drei Monaten wieder aus dem Flugplan, im Januar 2014 endeten auch die Manchester-Flüge, und die A340 verließen die Flotte nach technischen Problemen. Seitdem fliegt Airblue nicht mehr nach Europa. Im Juni 2025 erhielt Airblue zwar eine Freigabe für Flüge nach Großbritannien, einen konkreten Starttermin gab es nach öffentlich verfügbaren Informationen aber nicht – prüf den aktuellen Stand im Flugplan.

Seltene Typen in der Flotte

Neben der A320-Familie tauchten bei Airblue einige Exoten auf. Die zwei A319 flogen von 2008 bis 2014. 2015 und 2016 setzte die Airline zeitweise einen Airbus A330-200 im Wetlease ein, also samt fremder Besatzung – was das bedeutet, erklärt der Artikel Wet-Lease erklärt. Besonders kurios: 2015 kam eine ATR 72-600 zu Airblue, ging aber nach nur etwa einer Woche wieder zurück. Fotos dieser Maschinen in Airblue-Diensten sind entsprechend selten.

Flug 202

Der schwerste Tag in der Geschichte der Airline war der 28. Juli 2010. Eine A321 mit dem Kennzeichen AP-BJB war von Karatschi nach Islamabad unterwegs und verunglückte bei schlechtem Wetter im Anflug in den Margalla-Hügeln nördlich der Hauptstadt. Alle 152 Menschen an Bord kamen ums Leben. Die pakistanische Luftfahrtbehörde stufte den Unfall als Flug ins Gelände ein und nannte Fehler der Besatzung, missachtete Warnungen und mangelnde Zusammenarbeit im Cockpit als Ursachen. Er gilt bis heute als schwerster Flugunfall in Pakistan.

Häufige Verwechslungen

  • Airblue mit PIA verwechseln – beide tragen AP-Kennzeichen. Der ICAO-Code ABQ statt PIA im Tracker schafft Klarheit.
  • PA als Code von PIA lesen – PA gehört zu Airblue, PIA nutzt den IATA-Code PK.
  • Alte ED-Flugnummern ignorieren – bis 2012 flog Airblue unter ED; ältere Fotos tragen diesen Code.
  • Jede A321 für eine neo halten – nur zwei Maschinen sind A321neo; die großen Triebwerke entscheiden.
  • Sharklets als neo-Merkmal nehmen – auch ältere A320 können sie tragen.
  • Airblue in Europa erwarten – seit 2014 gibt es keine Europa-Flüge mehr.

Airblue im Blick behalten

Beobachte einzelne Kennzeichen oder die ganze Airline und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen, Flughafen und Spot für die Community. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Fazit

Airblue ist eine kleine, übersichtliche Airline mit klarem Profil: zwölf Airbus der A320-Familie, ein Netz zwischen Pakistan und dem Golf und eine bewegte Geschichte mit Langstrecken-Ausflug nach Großbritannien. Für Spotter in Mitteleuropa bleibt sie eine Reisesichtung – wer aber in Dubai, Sharjah oder Dschidda steht, hat gute Chancen, die blaue Airline aus Islamabad vor die Linse zu bekommen. Mit Kennzeichen und ICAO-Code im Notizbuch ordnest du jede Maschine sauber zu.

Kurzfazit

Airblue (IATA PA, ICAO ABQ) ist eine private pakistanische Linienairline mit reiner Airbus-A320-Familie. Am leichtesten erwischst du sie am Golf; die beiden A321neo sind die gesuchtesten Maschinen der Flotte.

Zusammenfassung

  • Airblue erkennst du an der reinen Airbus-Flotte, dem AP-Kennzeichen und dem ICAO-Code ABQ auf dem Tracker.
  • Für Spotter in Europa ist Airblue eine Fernsichtung: Die besten Chancen hast du an Flughäfen am Golf wie Dubai, Sharjah oder Abu Dhabi.
  • Die zwei A321neo und die angekündigten A320neo sind die interessantesten Maschinen, weil sie sich klar von der älteren ceo-Flotte abheben.
  • Historisch spannend sind die kurze Langstrecken-Episode mit dem A340-300 und die Flüge nach Manchester mit Tankstopp in der Türkei.

Häufige Fragen

Welchen IATA- und ICAO-Code hat Airblue?

Der IATA-Code von Airblue ist PA, der ICAO-Code ABQ. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „AIRBLUE“. Bis 2012 nutzte Airblue den IATA-Code ED – in alten Flugplänen und Fotodatenbanken kann dir dieser Code noch begegnen.

Gehört Airblue zu einer Allianz?

Nein. Airblue ist weder Mitglied der Star Alliance noch von oneworld oder SkyTeam. Die Airline verkauft ihre Flüge vor allem selbst und setzt auf Direktverbindungen zwischen Pakistan und dem Golf.

Welche Flugzeuge fliegt Airblue?

Ausschließlich Airbus der A320-Familie. Stand Herbst 2026 umfasst die Flotte nach öffentlich verfügbaren Flottenlisten zwölf Flugzeuge: fünf A320, fünf A321 und zwei A321neo. Dazu hat Airblue drei A320neo im Leasing vom Lessor Macquarie AirFinance angekündigt; ein fester Liefertermin wurde nicht offiziell genannt.

Seit wann fliegt Airblue die A321neo?

Die erste A321neo kam im Oktober 2021 zu Airblue. Damit flog Airblue als erste pakistanische Airline ein Flugzeug der neo-Generation. Du erkennst sie an den deutlich größeren Triebwerken im Vergleich zur klassischen A321.

Fliegt Airblue nach Deutschland oder Europa?

Nein, derzeit nicht. Airblue flog ab 2007 nach Manchester und 2013 für kurze Zeit nach Birmingham, beide Strecken endeten aber Anfang 2014. 2025 erhielt Airblue zwar wieder eine Freigabe für Flüge nach Großbritannien, einen Starttermin gab es nach öffentlich verfügbaren Informationen aber nicht. Wenn du Airblue sehen willst, ist der Golf der realistischste Ort.

Wo kann ich Airblue am besten spotten?

In Pakistan an den Flughäfen von Karatschi, Lahore und Islamabad, international vor allem in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Saudi-Arabien. Dubai, Sharjah und Abu Dhabi gehören zu den Zielen, ebenso Dschidda, Riad und Dammam. Prüf vor deiner Reise den aktuellen Flugplan und die lokalen Foto-Regeln.

Was ist mit Airblue-Flug 202 passiert?

Am 28. Juli 2010 verunglückte eine Airbus A321 von Airblue (AP-BJB) im Anflug auf Islamabad bei schlechtem Wetter in den Margalla-Hügeln. Alle 152 Menschen an Bord kamen ums Leben. Die pakistanische Luftfahrtbehörde stufte den Unfall als Flug ins Gelände ein und nannte Fehler der Besatzung als Hauptursache.

Welche Flugzeuge hatte Airblue früher?

Neben der A320-Familie flog Airblue einige Jahre zwei A319, von 2012 bis 2014 den vierstrahligen A340-300 für die Großbritannien-Strecken, kurzzeitig einen A330-200 im Wetlease und 2015 für nur etwa eine Woche einen ATR 72-600-Turboprop.

Airblue im Blick behalten

Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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