Das Wichtigste in Kürze
- KM Malta Airlines ist Maltas nationale Airline und hat am 31. März 2024 den Flugbetrieb von Air Malta übernommen.
- Codes: IATA KM (von Air Malta übernommen), ICAO KMM, Rufzeichen „SKY KNIGHT“.
- Die Flotte besteht aus acht Airbus A320neo – eine der jüngsten Flotten Europas.
- Keine Allianz, aber Codeshares mit mehreren Airlines der Lufthansa Group sowie mit ITA Airways, Air France, KLM und Turkish Airlines.
- Spotter-Falle: Gleiche Flugnummern-Kennung KM, aber neuer ICAO-Code KMM statt AMC – Sichtungen vor und nach dem 31. März 2024 sauber trennen.
Inhaltsverzeichnis
- 1.KM Malta Airlines im Überblick
- 2.Von Air Malta zu KM Malta Airlines
- 3.Codes und Rufzeichen
- 4.Die Flotte: acht Airbus A320neo
- 5.A320neo oder klassischer A320? So unterscheidest du sie
- 6.Woran du KM Malta Airlines erkennst
- 7.Partner: Codeshares statt Allianz
- 8.KM Malta Airlines in Deutschland, Österreich und der Schweiz spotten
- 9.Häufige Verwechslungen
- 10.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | KM |
|---|---|
| ICAO-Code | KMM |
| Rufzeichen | SKY KNIGHT |
| Drehkreuze | MLA |
| Geschäftsmodell | Nationale Airline mit Linienflügen von Malta zu Metropolen in Europa und ans östliche Mittelmeer |
| Sitz | Luqa, Malta |
| Gegründet | Oktober 2023, Flugbetrieb seit 31. März 2024 als Nachfolgerin von Air Malta |
| Eigentümer | Staat Malta |
| Heimatflughafen | Flughafen Malta in Luqa (MLA) |
| Allianz | keine; Codeshares u. a. mit Lufthansa, Swiss, Austrian, Brussels Airlines, ITA Airways, Air France, KLM und Turkish Airlines |
| Flotte (Stand 2026) | Acht Airbus A320neo, Bestuhlung mit Business und Economy |
| Vielfliegerprogramm | KM Rewards |
| Markenzeichen | Malteserkreuz, Bemalung abgeleitet von Air Malta |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich KM Malta Airlines?
- Das Malteserkreuz gehört zur Bemalung – ein Erbe von Air Malta
- Bemalung als leicht angepasste Air-Malta-Optik; einzelne Maschinen tragen ein vereinfachtes Design
- Immer ein Airbus A320neo mit großen Triebwerken und Sharklets an den Flügelspitzen
- Maltesisches Kennzeichen mit 9H-, bei der neo-Flotte meist aus der Serie 9H-NE…
- Flugnummer beginnt mit KM, auf dem Tracker steht KMM statt des alten AMC
- Rufzeichen im Funk: „SKY KNIGHT“ statt des früheren „AIR MALTA“
KM Malta Airlines ist eine der jüngsten Airlines Europas – und trotzdem kennst du ihre Flugzeuge vermutlich schon. Seit dem 31. März 2024 fliegt sie als Maltas nationale Gesellschaft, mit den Maschinen und dem IATA-Code der Vorgängerin Air Malta. Für Spotter ist das ein dankbares Thema: eine überschaubare Flotte, ein Code-Wechsel mit Stolperfallen und eine Bemalung, die zwischen alt und neu steht. Hier erfährst du, wie du KM Malta Airlines sicher zuordnest und jedes Flugzeug sauber ins Logbuch bringst.
Alle acht A320neo im Hangar
Mit Planetrack hältst du jede Sichtung mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest – und siehst auf einen Blick, welche KM-Maschinen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
KM Malta Airlines im Überblick
KM Malta Airlines ist die nationale Airline Maltas mit Sitz in Luqa, direkt am einzigen Verkehrsflughafen der Insel. Gegründet wurde sie im Oktober 2023, den Flugbetrieb nahm sie am 31. März 2024 auf. Eigentümer ist der maltesische Staat.
Die Airline ist bewusst klein aufgestellt. Sie verbindet Malta mit großen Städten in Europa – darunter London, Paris, Rom, Mailand, Amsterdam, Brüssel, Madrid, Wien, Zürich und mehrere deutsche Flughäfen – sowie mit Zielen wie Istanbul und Tel Aviv. Dazu kommen kurze Verbindungen nach Sizilien, etwa nach Catania und Palermo. Das Streckennetz kann sich von Saison zu Saison ändern; die Angaben hier beziehen sich auf die 2026 veröffentlichten Übersichten.
Einen Ruf hat sich die junge Airline schnell erarbeitet: Der Datendienst ch-aviation führte ihre Flotte 2025 als jüngste in Europa, und bei Pünktlichkeits-Rankings landete sie im selben Jahr weit vorn. Für dich als Spotter heißt das vor allem: modernes, einheitliches Fluggerät ohne Oldtimer – aber dafür mit einer spannenden Vorgeschichte.
Von Air Malta zu KM Malta Airlines
Um KM Malta Airlines zu verstehen, musst du einen Blick auf Air Malta werfen. Die Vorgängerin wurde 1973 gegründet und nahm 1974 den eigenen Flugbetrieb auf – anfangs mit Boeing 720B, später mit Boeing 737 und schließlich mit Airbus. Zwischen 2002 und 2007 stellte Air Malta die Flotte auf Airbus A319 und A320 um, 2018 kam die erste A320neo.
Wirtschaftlich kam Air Malta über Jahrzehnte kaum zur Ruhe. Im April 2023 machte die EU-Kommission klar, dass sie eine weitere Kapitalspritze des Staates in Millionenhöhe nicht genehmigen würde. Die Regierung zog daraufhin einen Schlussstrich: Air Malta stellte den Betrieb am 30. März 2024 ein, und schon am nächsten Morgen flog KM Malta Airlines.
Für den Fluggast sah der Wechsel fast nahtlos aus. Die neue Gesellschaft übernahm die Flugzeuge und den IATA-Code KM. Was sich änderte, siehst du vor allem dort, wo Spotter hinschauen: im ICAO-Code, im Rufzeichen und – nach und nach – an der Bemalung.
1973
Gründung von Air Malta, eigener Flugbetrieb ab 1974.
2018
Die erste Airbus A320neo kommt in die Flotte von Air Malta.
2023
Die EU lehnt weitere Staatshilfen ab, im Oktober wird KM Malta Airlines gegründet.
31. März 2024
KM Malta Airlines übernimmt den Flugbetrieb, Air Malta ist Geschichte.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code KM: steht in der Flugnummer, also auf Anzeigetafeln, Tickets und in Flugplänen. Den Code hat die Airline von Air Malta übernommen.
- ICAO-Code KMM: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern. Air Malta nutzte noch AMC.
- Rufzeichen SKY KNIGHT: so meldet sich die Besatzung im Funk, vermutlich mit Blick auf die Malteserritter. Früher hieß es „AIR MALTA“.
Genau hier liegt die größte Stolperfalle. Wer nach der Flugnummer sortiert, merkt den Wechsel gar nicht, denn KM bleibt KM. Auf dem Tracker und im Funk siehst du dagegen eine völlig neue Kennung. Wie Flugnummer und Rufzeichen zusammenhängen, erklärt der Artikel Callsign und Flugnummer; den Hintergrund zu den beiden Code-Systemen findest du unter IATA- und ICAO-Codes erklärt.
Alte Sichtungen richtig zuordnen
Hast du eine A320neo aus Malta vor dem 31. März 2024 fotografiert, war das eine Air-Malta-Sichtung, auch wenn das Flugzeug heute bei KM Malta Airlines fliegt. Notiere deshalb immer das Datum und den ICAO-Code. So bleibt dein Logbuch auch nach dem Wechsel eindeutig. Mehr zum Lesen von Trackerdaten steht im Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Die Flotte: acht Airbus A320neo
Die Flotte ist so übersichtlich wie bei kaum einer anderen nationalen Airline. Stand 2026 fliegt KM Malta Airlines ausschließlich die Airbus A320neo, die Hersteller Airbus seit 2016 ausliefert.
| Typ | Anzahl (Stand 2026) | Kabine | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Airbus A320neo | 8 | Business und Economy | Große LEAP-Triebwerke, Sharklets, maltesische 9H-Kennzeichen |
| Weitere Typen | – | – | Stand 2026 keine; vor der Tour aktuelle Flottenliste prüfen |
Viele der Maschinen kennst du womöglich schon aus Air-Malta-Zeiten: Ältere Flottenlisten nennen Kennzeichen aus der Serie 9H-NE…, etwa 9H-NEB bis 9H-NEF und 9H-NEO. In der Übergangszeit tauchte in manchen Listen zudem noch ein klassischer A320 auf. Bei einer so kleinen Flotte kann sich durch Leasing, Wartung oder Aushilfsflugzeuge schnell etwas verschieben – wenn du gezielt Lücken schließen willst, prüf vor der Tour die aktuelle Zuordnung.
Die Kabine hat zwei Klassen. Das ist typisch für eine nationale Airline auf Europastrecken und unterscheidet KM Malta Airlines von den Low-Cost-Anbietern, die auf Malta ebenfalls stark vertreten sind.
Nur noch ein Kennzeichen fehlt?
Setz einzelne KM-Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie in deiner Nähe anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
A320neo oder klassischer A320? So unterscheidest du sie
Weil Air Malta früher auch klassische A320 flog, lohnt sich der Blick auf die Generation – vor allem, wenn du alte und neue Fotos vergleichst.
Das spricht für die A320neo
- Deutlich größere, rundere Triebwerke, die weiter nach vorn ragen
- Sharklets: hohe, nach oben gezogene Flügelspitzen
- Auf Trackern als A20N geführt
- Kennzeichen häufig aus der Serie 9H-NE…
Das spricht für den klassischen A320
- Kleinere Triebwerke mit schmalerem Einlauf
- Kleine Wingtip-Fences oder ebenfalls Sharklets – je nach Baujahr
- Auf Trackern als A320 geführt
- Bei Air Malta vor allem aus der Zeit vor 2018 typisch
Wichtig: Sharklets allein sind kein sicheres Merkmal, denn auch spätere A320 der ersten Generation haben sie. Das verlässlichste Merkmal sind die Triebwerke. Die neo trägt das CFM LEAP-1A mit großem Durchmesser, das du im Profil sofort erkennst. Mehr Tricks zur Typbestimmung findest du unter Flugzeugtypen erkennen für Anfänger. Und wenn dir eine A321neo aus Malta begegnet: Die ist mit ihrem deutlich längeren Rumpf leicht zu unterscheiden – bei KM Malta Airlines gehört sie Stand 2026 nicht zur Flotte.
Woran du KM Malta Airlines erkennst
Die Bemalung ist eine leicht angepasste Version der letzten Air-Malta-Optik. Zum Start im März 2024 waren laut Spotterberichten noch nicht alle Flugzeuge umlackiert. Ein festes Element ist das Malteserkreuz, das Symbol der Insel und ihrer Ritter-Tradition. Schon Air Malta hatte in ihren letzten Jahren mehrere Bemalungen im Umlauf, darunter eine 2023 eingeführte Variante mit kräftigen Rottönen, die KM Malta Airlines weiterverwendet, und ein vereinfachtes Design auf den zuletzt gelieferten neo.
Für Spotter ergibt sich daraus ein kleines Sammelfeld: Je nach Flugzeug und Zeitpunkt findest du unterschiedliche Titel und Farbvarianten. Halte deshalb nicht nur den Typ fest, sondern auch die Bemalung – bei acht Flugzeugen lässt sich gut dokumentieren, welches Exemplar wann welche Optik trug. Wie du gezielt nach besonderen Bemalungen suchst, zeigt der Artikel Special Liveries finden.
Achtung Verwechslung
Ein 9H-Kennzeichen bedeutet nicht automatisch KM Malta Airlines. Auch Lauda Europe und Malta Air aus der Ryanair Group sind in Malta registriert und tragen 9H-Kennzeichen. Die Optik ist aber völlig anders: Wer die Ryanair-Harfe am Leitwerk trägt, gehört nicht zu KM. Hintergründe zu Länderpräfixen findest du unter Länderkennungen von Flugzeugen.
Partner: Codeshares statt Allianz
KM Malta Airlines gehört keiner Allianz an – weder der Star Alliance noch oneworld oder SkyTeam. Stattdessen setzt die Airline auf Codeshare-Abkommen. Besonders eng ist die Zusammenarbeit mit der Lufthansa Group: Zu den Partnern zählen Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines. Dazu kommen ITA Airways, Air France, KLM und Turkish Airlines.
Für dich hat das einen praktischen Effekt: Auf Anzeigetafeln an Drehkreuzen wie München, Wien oder Zürich kann ein KM-Flug zusätzlich unter fremden Flugnummern erscheinen – und umgekehrt. Maßgeblich für deine Sichtung ist immer die Airline, die tatsächlich fliegt. Das verrät dir der ICAO-Code KMM auf dem Tracker.
Das Vielfliegerprogramm heißt KM Rewards. Für Spotter ist es nebensächlich, zeigt aber, dass KM Malta Airlines eigene Wege geht, statt sich einem großen Bonusprogramm anzuschließen.
KM Malta Airlines in Deutschland, Österreich und der Schweiz spotten
Im deutschsprachigen Raum ist KM Malta Airlines kein Dauergast. Laut den 2026 veröffentlichten Streckenübersichten fliegt die Airline unter anderem München, Düsseldorf und Berlin an, dazu Wien und Zürich. Die Frequenzen sind überschaubar und schwanken je nach Strecke und Saison. Das macht jede Sichtung zu einem kleinen Erfolg.
Gute Orte für den Fotoanflug sind:
- München: der Besucherhügel, einer der bekanntesten Spots Deutschlands.
- Düsseldorf: die Besucherterrasse direkt am Terminal.
- Wien: der Spotterhügel nahe der Piste.
- Zürich: die Zuschauerterrasse B, ein Klassiker am Flughafen Zürich.
- Berlin: die Besucherterrasse am BER.
Auch an London-Heathrow taucht KM Malta Airlines regelmäßig auf; Spotter nutzen dort gern die Myrtle Avenue im Anflug.
Gute Chancen auf KM Malta Airlines, wenn …
- dein Flughafen im aktuellen Flugplan eine KM-Verbindung nach Malta hat
- du die Ankunftszeit vorher auf dem Tracker unter KMM prüfst
- Ferienzeit ist und Malta als Urlaubsziel stark gefragt ist
Prüf es vorher, wenn …
- du nach Spotterberichten aus der Air-Malta-Zeit planst
- die Strecke nur saisonal oder an wenigen Wochentagen läuft
Eher kein KM-Tag, wenn …
- dein Flughafen keine Malta-Verbindung der Airline im Plan hat
Weil es nur wenige Umläufe gibt, entscheidet die Betriebsrichtung über Erfolg oder Frust. Lies vor der Tour, wie der Wind steht, und stell dich an die richtige Seite des Platzes – der Guide zur Betriebsrichtung am Flughafen hilft dir dabei. Auch das Licht spielt mit: Kommt der Flug am frühen Nachmittag, steht die Sonne auf manchen Terrassen ungünstig. Plane das mit dem Sonnenstand-Guide ein.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in der Nähe von Flughäfen nichts zu suchen. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Häufige Verwechslungen
- KM-Flugnummer mit Air Malta gleichsetzen – seit dem 31. März 2024 fliegt unter KM die neue Gesellschaft mit dem ICAO-Code KMM.
- AMC und KMM vermischen – AMC war Air Malta, KMM ist KM Malta Airlines. Das Datum der Sichtung entscheidet.
- Jedes 9H-Kennzeichen für KM halten – auch Malta Air und Lauda Europe aus der Ryanair Group sind in Malta registriert.
- Sharklets als sicheres neo-Merkmal nehmen – auch spätere klassische A320 haben sie, die Triebwerke sind eindeutiger.
- Codeshare-Nummer als Betreiber notieren – ein Lufthansa- oder Swiss-Codeshare ändert nichts daran, wer tatsächlich fliegt.
- Eine Allianz-Mitgliedschaft annehmen – KM Malta Airlines arbeitet nur über Codeshares mit Partnern zusammen.
KM Malta Airlines im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen, Flughafen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
KM Malta Airlines ist auf den ersten Blick eine kleine Airline mit nur einem Flugzeugtyp. Spannend wird sie durch ihre Geschichte: Dieselben A320neo flogen teils schon für Air Malta, der IATA-Code blieb gleich, ICAO-Code und Rufzeichen sind neu. Wer Datum, ICAO-Code und Kennzeichen sauber notiert, hat die Flotte schnell komplett – und dokumentiert nebenbei ein Stück maltesischer Luftfahrtgeschichte.
Kurzfazit
KM Malta Airlines (IATA KM, ICAO KMM) ist seit März 2024 Maltas nationale Airline und fliegt acht Airbus A320neo. Der ICAO-Code und das Datum trennen sie im Logbuch sauber von der Vorgängerin Air Malta.
Zusammenfassung
- KM Malta Airlines ist die Nachfolgerin von Air Malta: neue Gesellschaft, neuer ICAO-Code, aber dieselbe IATA-Kennung KM und eine Bemalung, die stark an die Vorgängerin erinnert.
- Die Flotte ist klein und einheitlich: acht Airbus A320neo mit maltesischen 9H-Kennzeichen. Jedes Flugzeug lässt sich mit etwas Geduld einzeln abhaken.
- In Deutschland, Österreich und der Schweiz siehst du die Airline nur an wenigen großen Flughäfen und mit überschaubarer Frequenz.
- Für saubere Logbuch-Einträge zählen Datum, ICAO-Code und Kennzeichen – denn dieselben Flugzeuge flogen teils schon für Air Malta.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat KM Malta Airlines?
Der IATA-Code ist KM, der ICAO-Code KMM. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „SKY KNIGHT“. Den IATA-Code KM hat die Airline von Air Malta übernommen, deren ICAO-Code lautete dagegen AMC mit dem Rufzeichen „AIR MALTA“.
Was ist der Unterschied zwischen Air Malta und KM Malta Airlines?
Air Malta war von 1973 bis März 2024 Maltas nationale Airline. Weil die EU-Kommission 2023 weitere Staatshilfen für die defizitäre Gesellschaft nicht genehmigte, gründete die Regierung eine neue Airline. KM Malta Airlines übernahm am 31. März 2024 den Flugbetrieb, Air Malta stellte den Betrieb einen Tag vorher ein. Die Flugzeuge der Vorgängerin flogen weiter, jetzt unter neuem ICAO-Code.
Welche Flugzeuge fliegt KM Malta Airlines?
Stand 2026 besteht die Flotte aus acht Airbus A320neo. Die Kabine hat eine Business- und eine Economy-Klasse. Weil die Flotte so klein ist, kann sich durch Leasing oder Wartungsaustausch schnell etwas ändern – prüf den aktuellen Stand vor einer gezielten Jagd.
Gehört KM Malta Airlines zu einer Allianz?
Nein. KM Malta Airlines ist weder Mitglied der Star Alliance noch von oneworld oder SkyTeam. Die Airline arbeitet stattdessen über Codeshare-Abkommen mit Partnern wie Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines, ITA Airways, Air France, KLM und Turkish Airlines zusammen.
Was bedeutet das Rufzeichen SKY KNIGHT?
Eine offizielle Erklärung zur Herkunft gibt es nicht. Naheliegend ist ein Bezug auf die Malteserritter, den Orden, der Maltas Geschichte über Jahrhunderte geprägt hat und auf den auch das Malteserkreuz zurückgeht. Für Spotter zählt vor allem: Im Funk hörst du „SKY KNIGHT“ und nicht mehr „AIR MALTA“ wie früher.
Wo kann ich KM Malta Airlines in Deutschland spotten?
Laut den veröffentlichten Streckenübersichten fliegt KM Malta Airlines in Deutschland unter anderem München, Düsseldorf und Berlin an, dazu Wien und Zürich im deutschsprachigen Raum. Die Frequenzen sind überschaubar und schwanken je nach Saison. Prüf deshalb vor dem Spotten den aktuellen Flugplan und den Flugtracker.
Kehrt der Name Air Malta zurück?
Die Marke Air Malta gehört einer staatlichen maltesischen Gesellschaft. Berichten zufolge könnte KM Malta Airlines sie über ein Vergabeverfahren übernehmen, ein fester Termin ist aber nicht bekannt. Ob und wann die Titel am Rumpf wechseln, ist offen. Für Spotter heißt das: Achte auf den Schriftzug, denn ein Namenswechsel würde neue Motive bringen.
KM Malta Airlines im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypAirbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A319
Kurz, kompakt und seit 1996 im Liniendienst: Die A319 ist das gestutzte Mitglied der A320-Familie. So trennst du sie sicher von A318, A320 und A319neo.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
Weitere Airlines
Lufthansa
Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.
NetzwerkITA Airways
Italiens Netzwerk-Airline und Nachfolgerin von Alitalia: Drehkreuz Rom-Fiumicino, seit April 2026 in der Star Alliance, mit Lufthansa als Anteilseignerin und einer reinen Airbus-Flotte in tiefem Blau.
NetzwerkSwiss International Air Lines
Die Schweizer Netzwerk-Airline mit dem roten Leitwerk: 2002 aus Crossair und dem Erbe der Swissair entstanden, heute Teil der Lufthansa Group und Mitglied der Star Alliance.
NetzwerkAustrian Airlines
Österreichs Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Wien: seit 2009 Teil der Lufthansa Group, seit 2000 in der Star Alliance – und mitten im größten Flottenumbau seit Jahren.
CharterLauda Europe
Die maltesische Tochter der Ryanair Group fliegt als einzige Gesellschaft des Konzerns Airbus A320 – meist im Wet Lease unter Ryanair-Flugnummern, zum Beispiel ab Wien, Palma und Zagreb.
Low-CostRyanair
Europas größte Low-Cost-Airline aus Irland: fast reine Boeing-737-Flotte, Punkt-zu-Punkt-Verkehr statt Drehkreuz und mehrere Schwestergesellschaften, die unter Ryanair-Flugnummern fliegen.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Airbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
Airline-GruppeLufthansa Group
Die Lufthansa Group ist keine Airline, sondern ein Konzern mit einem Dutzend Flugbetrieben – von Lufthansa über SWISS und Austrian bis Eurowings und ITA Airways. Wer am Zaun nur den Kranich sucht, übersieht die halbe Gruppe.
FlughafenFlughafen München
Zweitgrößter Flughafen Deutschlands und zweites Drehkreuz der Lufthansa: zwei parallele 4.000-Meter-Bahnen im Erdinger Moos, ein Terminal 2 nur für Lufthansa und Star Alliance – und mit dem Besucherpark einer der bequemsten Spotterplätze des Landes.
Wo du KM Malta Airlines vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Besucherhügel am Flughafen München
Der bekannteste Aussichtspunkt am Lufthansa-Drehkreuz München: Vom Besucherhügel im Besucherpark blickst du erhöht über das Flughafengelände – mit eigener S-Bahn-Haltestelle direkt nebenan.
BesucherterrasseBesucherterrasse Flughafen Düsseldorf
Der bequemste Einstieg ins Planespotting an Rhein und Ruhr: Von der Besucherterrasse blickst du über das Vorfeld auf die beiden parallelen Pisten des größten Flughafens in Nordrhein-Westfalen.
SpotterhügelSpotterhügel Flughafen Wien
Seit die Besucherterrasse auf Terminal 3 geschlossen ist, führt in Wien kaum ein Weg am Spotterhügel vorbei: ein vom Flughafen aufgeschütteter Erdhügel östlich der Piste 16/34, kostenlos, rund um die Uhr erreichbar und morgens mit der Sonne im Rücken.
BesucherterrasseZuschauerterrasse B Flughafen Zürich
Auf dem Dach von Dock B stehst du mitten im Geschehen des größten Schweizer Flughafens: SWISS-Langstrecke, Rollverkehr direkt unter dir und schwere Starts auf der längsten Piste. Der wohl bekannteste legale Spotterplatz der Schweiz – mit Sicherheitskontrolle, Eintritt und klaren Regeln.
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