Das Wichtigste in Kürze
- Turkmenistan Airlines ist die staatliche und einzige Airline Turkmenistans mit Drehkreuz in Aschgabat.
- Codes: IATA T5, ICAO TUA, Rufzeichen „TURKMENISTAN“.
- Die Passagierflotte ist komplett Boeing: 737-700 und 737-800 auf Kurz- und Mittelstrecke, 777-200LR und 777-300ER auf der Langstrecke.
- In Deutschland landet T5 in Frankfurt – seit Mai 2026 am neuen Terminal 3.
- Für Spotter ein Exot: wenige Flüge pro Woche, EZ-Kennzeichen und teils Maschinen, die es weltweit nur selten gibt.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Turkmenistan Airlines im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Geschichte: von der Sowjetflotte zur reinen Boeing-Airline
- 4.Die Flotte: 737 für Europa und die Region, 777 für lange Strecken
- 5.Woran du Turkmenistan Airlines erkennst
- 6.777-200LR oder 777-300ER? So unterscheidest du sie
- 7.Turkmenistan Airlines in Frankfurt spotten
- 8.London und weitere Europa-Ziele
- 9.Warum Turkmenistan Airlines für Spotter so reizvoll ist
- 10.Häufige Verwechslungen
- 11.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | T5 |
|---|---|
| ICAO-Code | TUA |
| Rufzeichen | TURKMENISTAN |
| Drehkreuze | ASB |
| Geschäftsmodell | Staatliche Netzwerk-Airline und einzige Fluggesellschaft Turkmenistans |
| Sitz und Drehkreuz | Aschgabat, Flughafen Aschgabat International (ASB) |
| Gegründet | 1992 als staatlicher Betrieb, seit 2017 Aktiengesellschaft in Staatsbesitz |
| Allianz | keine |
| Passagierflotte (Stand 2025/2026) | Boeing 737-700, 737-800, 777-200LR und 777-300ER; genaue Stückzahlen schwanken je nach Quelle |
| Fracht | Airbus A330-200P2F und Iljuschin Il-76 |
| Europa-Ziele (Stand 2026) | Frankfurt, London und Mailand-Malpensa |
| Kennzeichen | EZ- (Nationalitätszeichen Turkmenistans) |
| Markenzeichen | Grünes Farbschema mit stilisiertem Falken |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Turkmenistan Airlines?
- Weißer Rumpf mit grünem Schriftzug „Turkmenistan“ über den Fenstern
- Grünes Farbschema am Leitwerk mit dem stilisierten Falken als Logo
- Kennzeichen mit EZ-, bei den Linienjets meist im Muster EZ-A… für Boeing-Flugzeuge
- In Europa entweder eine Boeing 777 oder eine Boeing 737 – Airbus-Passagierjets hat die Airline nicht
- Auf dem Tracker als TUA, die Flugnummer beginnt mit T5
- Selten und meist nur an wenigen Tagen pro Woche zu sehen – Planung lohnt sich
Turkmenistan Airlines gehört zu den Airlines, für die Spotter in Frankfurt gezielt an den Zaun fahren. Die staatliche Fluggesellschaft aus Aschgabat kommt nur an wenigen Tagen pro Woche, trägt ein ungewöhnliches EZ-Kennzeichen und schickt mal eine Boeing 737, mal eine große 777 nach Europa. Hier erfährst du, wie die Airline aufgestellt ist, welche Flotte sie hat und wie du deine Chance auf eine Sichtung verbesserst.
TUA nicht verpassen
Mit Planetrack setzt du Turkmenistan Airlines oder einzelne EZ-Kennzeichen auf deine Wunschliste und wirst benachrichtigt, sobald eine Maschine im Anflug auf deinen Flughafen ist. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Turkmenistan Airlines im Überblick
Turkmenistan Airlines ist die staatliche Fluggesellschaft Turkmenistans und zugleich die einzige Airline des Landes. Auf Turkmenisch heißt sie Türkmenhowaýollary. Gegründet wurde sie im Mai 1992, kurz nach der Unabhängigkeit des Landes von der Sowjetunion – zunächst als staatlicher Betrieb, seit 2017 als Aktiengesellschaft, die weiterhin dem Staat gehört.
Drehkreuz ist der Flughafen Aschgabat International (IATA ASB, ICAO UTAA). Sein 2016 eröffnetes Terminal ist in der Form eines Falken gebaut – derselbe Vogel, der auch das Logo der Airline ziert. Daneben fliegt die Airline im Inland weitere Städte an, darunter Türkmenabat und Türkmenbaşy, die als Nebenstützpunkte dienen.
International verbindet Turkmenistan Airlines Aschgabat mit Zielen in Europa, dem Nahen Osten, Süd-, Südost- und Ostasien. Auf der eigenen Website nennt die Airline 2026 unter anderem Frankfurt, London, Mailand, Istanbul, Dubai, Dschidda, Delhi, Peking, Bangkok, Kuala Lumpur, Ho-Chi-Minh-Stadt, Seoul und Moskau. Im Jahr 2025 beförderte sie Berichten zufolge rund 2,2 Millionen Fluggäste.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code T5: steht in der Flugnummer, auf Anzeigetafeln und im Ticket, etwa T5 462 für einen Flug von Frankfurt nach Aschgabat.
- ICAO-Code TUA: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf den meisten Flugtrackern.
- Rufzeichen TURKMENISTAN: So meldet sich die Besatzung im Funk.
Gerade bei einer seltenen Airline lohnt es sich, nicht nur nach der Flugnummer zu suchen. Auf Flugtrackern wird oft der ICAO-Code angezeigt. Wenn du nach „TUA“ filterst, findest du die Maschinen auch dann, wenn sie mit einer abweichenden Flugnummer unterwegs sind. Wie du ADS-B-Daten sinnvoll liest, erklärt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter; wie du dir Benachrichtigungen für eine Airline einrichtest, zeigt der Artikel Alarme in Flugtrackern einrichten.
Geschichte: von der Sowjetflotte zur reinen Boeing-Airline
Als Turkmenistan Airlines 1992 startete, flog sie zunächst mit Flugzeugen sowjetischer Bauart. Schon im ersten Jahr setzte die junge Airline aber ein Zeichen: Sie kaufte als erste Fluggesellschaft der früheren Sowjetunion eine Boeing 737-300. Damit begann eine Ausrichtung, die bis heute anhält – im Passagierverkehr fliegt Turkmenistan Airlines ausschließlich Boeing.
Ab 2001 löste die Airline ihre sowjetischen Kurzstreckenflugzeuge durch sieben Boeing 717-200 ab; 2018 wurden die Maschinen ausgemustert. Auf mittleren und langen Strecken flogen über Jahre Boeing 757-200, die inzwischen ebenfalls nicht mehr im Dienst sind.
Wichtige Stationen danach:
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 2009 | Bestellung weiterer Boeing 737-700 |
| 2013 | Auslieferung der ersten Boeing 737-800 |
| 2014 | Boeing 777-200LR für die Langstrecke, Ziele unter anderem Birmingham, Bangkok und Peking |
| 2017 | Umwandlung in eine Aktiengesellschaft im Staatsbesitz |
| 2019 | EASA entzieht im Februar die Fluggenehmigung für die EU, Wiederaufnahme im Dezember |
| 2020 | Einstellung der internationalen Linienflüge wegen der Corona-Pandemie |
| 2022 | Wiederaufnahme unter anderem von Frankfurt, Istanbul und Dubai |
| 2024 | London-Gatwick ersetzt Heathrow, neu unter anderem Mailand-Malpensa |
| 2023 | Zwei Airbus A330-200P2F als Frachter, im Dezember erste Boeing 777-300ER im Liniendienst |
| 2025 | Erstflug nach Seoul im Juli |
Die Episode von 2019 ist für die Europa-Geschichte der Airline wichtig. Nach der Entscheidung der EASA musste Turkmenistan Airlines ihre Strecken nach Großbritannien, Frankreich und Deutschland aufgeben. Nach rund zehn Monaten durfte sie wieder fliegen. Einige frühere Ziele wie Paris oder Birmingham sind seitdem aber nicht in den Flugplan zurückgekehrt.
Historische Ziele
In älteren Spotterberichten liest du von Turkmenistan Airlines in Birmingham, Paris-Charles-de-Gaulle oder London-Heathrow. Diese Verbindungen sind Geschichte. Fotos von damals sind heute gesuchte Archivbilder – aktuell planst du besser mit Frankfurt und London-Gatwick.
Die Flotte: 737 für Europa und die Region, 777 für lange Strecken
Die Flottenangaben zu Turkmenistan Airlines sind weniger transparent als bei westlichen Airlines; die Airline selbst veröffentlicht keine detaillierte Flottenliste. Gängige Flottenübersichten (Stand 2025) zeigen im Linienverkehr folgendes Bild:
| Typ | Ungefähr im Dienst | Sitze (laut Flottenübersichten) | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Boeing 737-700 | 4 | rund 150 | Kürzeste 737 der Flotte, häufig im Inland und in der Region |
| Boeing 737-800 | 8 | rund 160 | Arbeitspferd der Flotte |
| Boeing 777-200LR | 2 | rund 290 | Seltener Langstreckentyp, unter anderem auf der London-Strecke |
| Boeing 777-300ER | 2 | rund 370 mit Business, Premium Economy und Economy | Gebraucht von Cathay Pacific übernommen, seit Dezember 2023 im Einsatz |
| Boeing 737 MAX 8 | bestellt | noch offen | Laut Flottenübersichten bestellt, Zulauf unklar |
Die Boeing 737-800 und die kleinere 737-700 bilden das Rückgrat der Kurz- und Mittelstrecke. Beide gehören zur Next Generation der 737 – wie du sie von älteren und neueren Generationen trennst, zeigt der Guide Boeing 737 Original, Classic, NG und MAX unterscheiden.
Spannender für Spotter sind die Großraumjets. Die Boeing 777-200LR ist weltweit ein eher seltener Typ, weil Boeing nur eine kleine Stückzahl gebaut hat. Die bei Turkmenistan registrierte EZ-A780 gilt als letzte gebaute 777-200LR – allerdings gehört sie zum Regierungs- und VIP-Bestand, nicht zur normalen Linienflotte. Die beiden Boeing 777-300ER kamen gebraucht von Cathay Pacific und brachten mit Premium Economy eine neue Kabinenklasse an Bord. Hersteller aller Passagierjets ist Boeing.
777-200LR noch nicht im Hangar?
Setz seltene Typen wie die 777-200LR auf deine Wunschliste und halte jede Sichtung mit Foto, Kennzeichen und Spot in deinem Hangar fest. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Fracht- und Regierungsflotte
Neben den Linienjets gibt es unter turkmenischer Flagge eine kleine Sonderflotte. Für Fracht setzt die Airline zwei Airbus A330-200P2F ein – umgebaute Passagierflugzeuge, die 2023 als erste ihres Typs in Zentralasien in Dienst kamen – sowie die robuste Iljuschin Il-76. Die A330-Frachter sind die einzigen Airbus-Flugzeuge der Gesellschaft.
Für die Regierung stehen nach Flottenübersichten unter anderem eine Boeing 737 in BBJ-Ausführung, zwei 777-200LR, eine Bombardier Global Express und eine CRJ-700 bereit. Diese Maschinen tauchen nicht im Linienflugplan auf, landen aber bei Staatsbesuchen auch an europäischen Flughäfen. Wie du solche Flüge erkennst, beschreibt der Artikel zu Regierungsflugzeugen.
Woran du Turkmenistan Airlines erkennst
Die Bemalung ist einfach, aber unverwechselbar. Der Rumpf ist weiß, über den Fenstern steht in Grün der Schriftzug „Turkmenistan“. Grün dominiert auch am Leitwerk, und das Logo zeigt einen stilisierten Falken im Flug. Ursprünglich trug das Falken-Logo einen blauen Hintergrund; in den 2000er-Jahren wechselte die Airline zu grünem Hintergrund und weißem Rumpf – Grün ist auch die Grundfarbe der turkmenischen Nationalflagge.
Ein zweites starkes Merkmal ist das Kennzeichen. Turkmenistan hat das Nationalitätszeichen EZ-, das du in Westeuropa sonst kaum siehst. Die Boeing-Jets der Airline tragen typischerweise Kennzeichen im Muster EZ-A…, die Frachter und Sonderflugzeuge teils andere Buchstabenfolgen. Wie Kennzeichen grundsätzlich aufgebaut sind, erklärt der Guide Flugzeugkennzeichen verstehen.
Farbe prüfen
Weißer Rumpf, grüner Schriftzug, Falken-Logo – das spricht für Turkmenistan Airlines.
Kennzeichen lesen
Beginnt es mit EZ-, ist die Maschine in Turkmenistan registriert.
Typ bestimmen
737 oder 777? Bei der 777 klärst du zusätzlich, ob es eine -200LR oder eine -300ER ist.
Sichtung sauber notieren
Notiere Kennzeichen, Typ, Flugnummer und Spot getrennt. Bei seltenen Airlines ist jedes Detail später Gold wert.
777-200LR oder 777-300ER? So unterscheidest du sie
Beide Versionen tragen dieselbe Bemalung und dieselben großen GE90-Triebwerke. Der Unterschied liegt vor allem in der Länge.
Das spricht für die 777-300ER
- Deutlich längerer Rumpf, wirkt im Verhältnis zum Flügel gestreckt
- Mehr Fenster und Türen zwischen Cockpit und Flügel
- Auf Trackern als B77W geführt
- Mit Premium Economy an Bord, ehemals bei Cathay Pacific
Das spricht für die 777-200LR
- Kürzerer, kompakter wirkender Rumpf
- Weniger Fenster vor dem Flügel
- Auf Trackern als B77L geführt
- Weltweit nur in kleiner Stückzahl gebaut, bei T5 unter anderem auf der London-Strecke
Achte im Anflug vor allem auf die Proportionen: Bei der -300ER ragt der Rumpf vor dem Flügel sichtbar weiter nach vorn. Wenn du unsicher bist, verrät der ICAO-Typcode im Tracker die Version. Mehr zur 777-Familie und zur Abgrenzung von der 787 findest du im Guide Boeing 777 und 787 unterscheiden.
Turkmenistan Airlines in Frankfurt spotten
In Deutschland ist Frankfurt das Ziel von Turkmenistan Airlines. Die Airline hat die Strecke 2022 nach der Corona-Pause wieder aufgenommen. Laut einer Mitteilung der Airline werden die Frankfurt-Flüge seit dem 6. Mai 2026 am neuen Terminal 3 abgefertigt. Für dich heißt das: Die Maschine parkt im Süden des Flughafens, und frühere Erfahrungen zu Parkpositionen am Terminal 1 oder 2 helfen dir nicht mehr weiter.
Welcher Typ kommt, hängt von Saison und Nachfrage ab. Grundsätzlich kommen sowohl 737 als auch 777 infrage, der konkrete Typ steht im Tracker meist erst kurz vorher fest. Die Zahl der Flüge pro Woche ist gering und wechselt mit den Flugplanperioden – verlass dich daher nicht auf alte Spotterberichte.
Gute Chancen auf TUA, wenn …
- im aktuellen Flugplan ein T5-Flug für deinen Tag steht
- du am Vortag auf dem Tracker siehst, dass die Maschine in Aschgabat bereitsteht
- die Betriebsrichtung zu deinem Spot passt
Prüf es vorher, wenn …
- gerade die Flugplanperiode wechselt, etwa Ende März oder Ende Oktober
- du eine bestimmte Version wie die 777 sehen willst
Eher kein TUA-Tag, wenn …
- an diesem Wochentag kein Flug aus Aschgabat im Plan steht – eine Ersatzsichtung ist dann unwahrscheinlich
Ein guter Ausgangspunkt für Fotos ist die Aussichtsplattform Zeppelinheim. Welcher Spot bei welcher Betriebsrichtung funktioniert, erklärt der Guide Planespotting am Flughafen Frankfurt.
Licht und Wetter einplanen
Bei einer Sichtung, die nur wenige Male pro Woche möglich ist, zählt jedes Detail. Mit dem Sonnenstand-Planer und den Wind- und Pistendaten in Planetrack siehst du vorab, an welchem Spot du die Maschine im besten Licht erwischst. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
London und weitere Europa-Ziele
Die zweite wichtige Westeuropa-Verbindung führt nach London. Seit 2024 landet Turkmenistan Airlines dort am Flughafen London-Gatwick, meist mit der Boeing 777-200LR; frühere Verbindungen nach Heathrow und Stansted gibt es nicht mehr. Der eingesetzte Typ kann je nach Saison wechseln. Wenn du in Gatwick spotten willst, hilft dir der Guide Planespotting in Gatwick.
Dazu kommt Mailand-Malpensa, das die Airline seit 2024 bedient. Außerhalb der EU ist Istanbul ein wichtiges Ziel. Innerhalb der ehemaligen Sowjetunion haben sich die Verbindungen dagegen mehrfach geändert – nach Moskau etwa wurde der Verkehr in den vergangenen Jahren mehrmals ausgesetzt und wieder aufgenommen.
Im europäischen Kontext begegnet dir Turkmenistan Airlines oft als Teil einer kleinen Gruppe von Airlines aus Zentralasien und dem Kaukasus. Ähnlich selten und spannend sind Uzbekistan Airways, Air Astana, Azerbaijan Airlines und Somon Air aus Tadschikistan. Wer diese Airlines sammelt, hat eine der anspruchsvollsten Listen im europäischen Spotting.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, auch wenn die seltene Maschine gerade ungünstig steht. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Warum Turkmenistan Airlines für Spotter so reizvoll ist
Mehrere Faktoren machen die Airline zu einem echten Highlight:
- Seltenheit: Nur wenige Flüge pro Woche nach Westeuropa – eine Sichtung musst du planen.
- Exotisches Kennzeichen: EZ- siehst du in Europa sonst fast nie.
- Ungewöhnliche Typen: Die 777-200LR ist weltweit selten, und die ehemaligen Cathay-777 erzählen eine eigene Geschichte.
- Wechselnde Einsätze: Ob 737 oder 777 kommt, bleibt oft bis kurz vorher offen.
- Sonderflüge: Regierungsmaschinen und Frachter unter turkmenischer Flagge tauchen unregelmäßig auf.
Wie du einschätzt, wie besonders deine Sichtung im Vergleich ist, zeigt der Artikel Wie selten ist meine Sichtung?. Weitere Tipps für ungewöhnliche Motive findest du unter Seltene Flugzeuge spotten.
Häufige Verwechslungen
- Turkmenistan Airlines mit Turkish Airlines verwechseln – ähnlicher Name, aber völlig andere Airline: Turkish Airlines trägt Rot und den IATA-Code TK, Turkmenistan Airlines Grün und T5.
- EZ- und UK- durcheinanderbringen – Flugzeuge von Uzbekistan Airways tragen das usbekische Präfix UK-, turkmenische Maschinen EZ-.
- Jede EZ-777 für einen Linienflug halten – einige 777-200LR fliegen für die Regierung und erscheinen nicht im regulären Flugplan.
- 777-200LR und 777-300ER gleichsetzen – die Länge des Rumpfs und der Typcode B77L oder B77W bringen Klarheit.
- Alte Ziele als aktuell annehmen – Birmingham, Paris und Heathrow gehören zur Vergangenheit der Airline.
- Die Airline für einen Airbus-Betreiber halten – Airbus gibt es bei Turkmenistan Airlines nur bei den A330-Frachtern.
Deine TUA-Sichtung mit der Community teilen
Poste deine Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen, Airline und Spot – und sieh, wer die Maschine sonst noch erwischt hat. Mit Likes, Kommentaren und dem Foto der Woche bekommt dein Exot die Bühne, die er verdient. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Turkmenistan Airlines ist klein, staatlich und in Westeuropa nur selten zu sehen – genau das macht sie für Spotter so attraktiv. Die reine Boeing-Passagierflotte aus 737 und 777, das grüne Falken-Logo und das EZ-Kennzeichen machen die Bestimmung einfach. Schwierig ist nur, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu stehen. Wer Flugplan, Tracker und Betriebsrichtung im Blick behält, hat in Frankfurt oder London gute Chancen auf eine der ungewöhnlichsten Sichtungen der Saison.
Kurzfazit
Turkmenistan Airlines (IATA T5, ICAO TUA) ist die staatliche Airline Turkmenistans mit Drehkreuz Aschgabat. Im Passagierverkehr fliegt sie nur Boeing 737 und 777, in Europa landet sie vor allem in Frankfurt und London-Gatwick – erkennbar am grünen Falken und am EZ-Kennzeichen.
Zusammenfassung
- Turkmenistan Airlines erkennst du am grünen Falken-Logo, am grünen „Turkmenistan“-Schriftzug und am EZ-Kennzeichen.
- Nach Frankfurt und London kommen je nach Saison 737 oder 777 – ein Blick in den Flugplan und auf den Tracker verrät, welcher Typ fliegt.
- Die Airline war 2019 rund zehn Monate aus der EU ausgesperrt; seitdem fliegt sie wieder nach Westeuropa, das Angebot ändert sich aber häufig.
- Neben den Linienjets betreibt Turkmenistan eine kleine Regierungs- und Frachtflotte, die gelegentlich auch in Europa auftaucht.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Turkmenistan Airlines?
Der IATA-Code ist T5, der ICAO-Code TUA. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „TURKMENISTAN“. Auf Flugtrackern siehst du deshalb meist TUA plus Nummer, auf Anzeigetafeln T5 plus Nummer.
Fliegt Turkmenistan Airlines nach Deutschland?
Ja, nach Frankfurt. Die Airline hat ihre Frankfurt-Flüge nach der Corona-Pause 2022 wieder aufgenommen. Laut einer Mitteilung der Airline fertigt sie ihre Flüge in Frankfurt seit dem 6. Mai 2026 am neuen Terminal 3 ab. Wie oft pro Woche geflogen wird, ändert sich je nach Flugplanperiode – prüf den aktuellen Plan vor deinem Spotting-Tag.
Welche Flugzeuge fliegt Turkmenistan Airlines?
Im Passagierverkehr ausschließlich Boeing: 737-700 und 737-800 für kürzere Strecken, 777-200LR und 777-300ER für lange und stark gefragte Strecken. Bestellt sind laut Flottenübersichten außerdem 737 MAX 8. Für Fracht gibt es zwei Airbus A330-200P2F und Iljuschin Il-76. Die frühere Flotte aus Boeing 717 und 757 ist ausgemustert.
Woher kommen die Boeing 777-300ER der Airline?
Die 777-300ER stammen nach gängigen Flottenübersichten aus zweiter Hand von Cathay Pacific. Die erste ging im Dezember 2023 in den Liniendienst, zuerst nach Bangkok. Mit ihr führte Turkmenistan Airlines auch eine Premium-Economy-Kabine ein.
Gehört Turkmenistan Airlines zu einer Allianz?
Nein. Die Airline ist in keiner der drei großen Allianzen Mitglied. Sie arbeitet mit einzelnen Interline-Partnern zusammen, verkauft ihre Flüge aber im Wesentlichen selbst ab Aschgabat.
Warum durfte Turkmenistan Airlines 2019 nicht in die EU fliegen?
Die Europäische Agentur für Flugsicherheit EASA hat der Airline im Februar 2019 die Genehmigung für Flüge in die EU entzogen. Damit fielen die Strecken nach Deutschland, Frankreich und Großbritannien vorübergehend weg. Nach rund zehn Monaten, im Dezember 2019, nahm Turkmenistan Airlines den Linienverkehr in die EU wieder auf.
Welches Kennzeichen tragen turkmenische Flugzeuge?
Turkmenistan hat das Nationalitätszeichen EZ-. Die Boeing-Jets der Airline sind in der Regel als EZ-A… registriert, etwa EZ-A780 – eine 777-200LR, die als letzte gebaute Maschine dieser Version gilt.
Wann sehe ich Turkmenistan Airlines in Frankfurt?
Nur an einzelnen Wochentagen. Die genauen Zeiten wechseln mit den Flugplanperioden, deshalb solltest du dich nicht auf ältere Spotterberichte verlassen. Am sichersten ist ein Abgleich von Flughafen-Ankunftstafel und Flugtracker am Vortag sowie eine Sichtungs-Benachrichtigung für TUA-Flüge.
Turkmenistan Airlines im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Boeing 777-300ER
Der meistverkaufte 777-Ableger: Die 777-300ER ist länger als eine A380, fliegt nur mit GE90-Triebwerken und prägt seit 2004 die Langstrecke. So erkennst du die 77W sicher.
FlugzeugtypBoeing 777-200LR
Kurzer 777-Rumpf, lange schräge Flügelspitzen, riesige GE90-Triebwerke: Die 777-200LR Worldliner ist Boeings Ultralangstrecken-Spezialistin und flog 2005 einen Weltrekord. So erkennst du die seltene Variante.
FlugzeugtypBoeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
FlugzeugtypBoeing 737-700
Kurz, stämmig und seit 1997 in der Luft: Die 737-700 ist die kompakte Next-Generation-737. Sie wird seltener – so erkennst du sie und weißt, wo du sie noch findest.
FlugzeugtypBoeing 717-200
T-Leitwerk, zwei Triebwerke am Heck, kurzer Rumpf: Die 717 ist der letzte Nachfahre der DC-9 und eigentlich eine McDonnell Douglas. In Europa ist sie verschwunden – so erkennst du sie und weißt, wo sie noch fliegt.
FlugzeugtypBoeing 757-200
Lang, schlank, hochbeinig und mit Triebwerken, die fast zu groß wirken: Die 757-200 ist ein Schmalrumpf mit Langstrecken-Genen. Produziert wird sie seit 2004 nicht mehr, Spotter freuen sich deshalb über jede Begegnung.
FlugzeugtypAirbus A330-200P2F und A330-300P2F
Großraum-Airbus ohne Fenster, aber auch ohne Beule unter der Nase: Das ist die A330P2F, der Umbaufrachter der Elbe Flugzeugwerke aus Dresden. So erkennst du beide Versionen und findest sie an Europas Frachtdrehkreuzen.
FlugzeugtypIljuschin Il-76
Verglaste Navigatorkanzel, hoch angesetzter Flügel, T-Leitwerk und vier Strahltriebwerke: Die Il-76 ist der klassische sowjetische Transporter. So erkennst du sie sicher – und so stehen deine Chancen, ihr heute noch zu begegnen.
Weitere Airlines
Uzbekistan Airways
Die staatliche Airline Usbekistans fliegt ab Taschkent mit Boeing 787, 767 und Airbus A320neo-Familie nach Asien und Europa – inklusive Frankfurt und München.
NetzwerkAzerbaijan Airlines
Die staatliche Airline Aserbaidschans fliegt ab Baku mit Boeing 787-8, Airbus-A320-Familie und Embraer 190 nach Europa, Asien und in den Nahen Osten – auch nach Berlin und Wien.
NetzwerkAir Astana
Die Flag Carrier Kasachstans aus Almaty: junge Airbus-Flotte mit A320neo, A321neo und A321LR, die letzten Boeing 767-300ER, Drehkreuze in Almaty und Astana und Direktflüge nach Westeuropa.
NetzwerkSomon Air
Die private Airline Tadschikistans aus Duschanbe: kleine, reine Boeing-Flotte mit 737-800, 737-900ER und neuen 737 MAX 8, Netz nach Russland, Zentralasien und in den Nahen Osten – und ein Wochenflug nach München.
NetzwerkBelavia
Die staatliche Airline von Belarus aus Minsk: früher regelmäßig an deutschen Flughäfen, seit der erzwungenen Landung von Ryanair-Flug 4978 im Mai 2021 aus dem EU-Luftraum verbannt und heute nach Osten und Süden ausgerichtet.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Boeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
FlughafenFlughafen Frankfurt
Deutschlands größter Flughafen und Heimatdrehkreuz der Lufthansa: vier Start- und Landebahnen, zwei Passagierterminals und ein Verkehrsmix vom Regionaljet bis zum Großraumfrachter.
FlughafenFlughafen London-Gatwick
Eine einzige Hauptbahn, über 40 Millionen Passagiere im Jahr und orange Airbusse im Minutentakt: Gatwick ist Londons zweitgrößter Flughafen und ein Lehrstück dafür, wie viel Verkehr eine Bahn tragen kann. Für Spotter heißt das: kaum Leerlauf, viel easyJet, dazu Langstrecke von TUI, Norse, British Airways und den Golf-Carriern.
Wo du Turkmenistan Airlines vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
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